Was ist Angst?

Angst (im weiteren Sinne) ist eine Reaktion auf innere oder äußere Situationen, die als bedrohlich erlebt werden. Bedroht sein können z.B. der Körper, das Leben, die Selbstachtung, das Selbstbild, innere Glaubenssätze, Wertvorstellungen.

Wenn Angst in tatsächlich gefährlichen Situationen entsprechend der real vorhandenen Gefahr als Realangst erlebt wird, ist die Angst berechtigt und vielfach sogar überlebensnotwendig. So ist es z.B. wichtig, sich bei aufziehendem Sturm aus dem Wasser an Land zu begeben, vor einem Raubtier zu fliehen, im täglichen Leben vorsichtig und nicht kontinuierlich draufgängerisch zu sein und sich bei einer schweren Erkrankung zu schonen und ggf. in Behandlung zu begeben.

Krankhaft übersteigerte Angst wird demgegenüber als Angststörung (s. Angststörungen) bezeichnet. Maßgabe für krankhafte (pathologische) Angst sind in Europa die Diagnosekriterien der ICD-10 für die in der ICD-10 genannten Angsterkrankungen (s. F40: Agoraphobie, soziale Phobie, spezifische [isolierte] Phobien und F41: Panikstörung, generalisierte Angststörung).

Krankhaft verminderte Angst kann sich z.B. in Psychopathie zeigen. Psychopathen sind Menschen, die in gefährlichen Situationen kaum oder keine Angst und kein Mitleid empfinden. Im Extremfall sind sie in der Lage, durch Druck auf einen Knopf einen Krieg auszulösen, der die gesamte Menschheit vernichtet.

Vor was kann man Angst haben?

Es gibt nichts, vor dem man nicht Angst (im weiteren Sinne) haben kann. Man unterscheidet u.a. Angst vor Personen, vor Tieren, vor Gegenständen (aller Arten), vor bestimmten Gefühlen, vor Veränderung, vor Nähe, vor Distanz, vor Verlust, vor dem Erwachsenwerden, vor der Selbstwerdung, vor der Übernahme von Verantwortung, vor dem Tod, vor dem Scheitern, vor peinlichen Situationen. Darüber hinaus gibt es die “Angst vor der Angst”. Hier haben die Betroffenen Angst davor, irgendwann in der Zukunft Angst, z.B. im Rahmen von Panikattacken, zu bekommen (Erwartungsangst).

Was ist der Unterschied zwischen Angst und Furcht?

Angst (im weiteren Sinne) umfasst Angst und Furcht. Angst (im engeren Sinne) unterscheidet sich dadurch von der Furcht, dass bei “Angst” der Auslöser für das erlebte Bedrohungsgefühl unbekannt ist. Bei Furcht ist der Auslöser demgegenüber bekannt (z.B. Spinnen).

Mit Hypnose Angst besiegen, angstfrei werden – endlich ohne Angst leben!

Hypnose kann dabei helfen, ohne Angst zu leben. Werden Sie mit Hypnose angstfrei. Hypnose München im Hypnosis Center München hilft Ihnen dabei. Vielen Menschen gelingt es, mit Hypnose auch langjährigen, tiefsitzenden Ängsten auf den Grund zu gehen und sie zu besiegen.

Langzeittherapie bei Angststörungen

Ängste, die in der frühen Kindheit in traumatischen Situationen entstanden sind und sich über Jahre hinweg ausgeweitet und vertieft haben, sind so gut wie nie in nur wenigen Therapiesitzungen zu beheben. In extremen Fällen muss an solchen Ängsten und Angststörungen lebenslang gearbeitet werden.

Wenn Ängste nicht in wenigen Sitzungen aufgelöst werden können, empfehlen wir nach gründlicher Analyse und Diagnose vielfach Langzeittherapie. Oft bietet es sich an, eine – kassenfinanzierte, kostenlose – längere Psychotherapie, z.B. Verhaltenstherapie, mit Hypnotherapie (Hypnosetherapie) zu verbinden. Beide Therapieformen ergänzen sich ausgezeichnet.

In der Hypnotherapie können einzelne traumatische Situationen durch Regression vertiefend behandelt werden (Tiefenpsychologie). Auch eine Verbindug mit spezifischer Traumatherapie (s. EMDR) ist möglich. Solange die alten Ängste noch sehr präsent sind, können regelmäßige hypnotherapeutische  Behandlungen erforderlich sein. In späteren Phasen der Therapie bieten wir, falls die alten Ängste in immer größer werdenden Abständen doch noch gelegentlich zurückkehren, bedarfabhängige Therapiesitzungen an.

Eine Hypnotherapie gilt als abgeschlossen, wenn die alten Ängste nicht mehr auftreten.

Durchhaltevermögen gefragt

Bei schweren Angststörungen, sind, wie überall sonst im Leben auch, Durchhaltevermögen, Ausdauer und Beharrlichkeit wichtige Eigenschaften. Beides muss manchmal in der Therapie erst entwickelt werden.

Wer dranbleibt, hat die Chance, Defizite an Selbstbewusstsein auszugleichen, sich selbst zu finden und angstfrei und unabhängig seinen eigenen Weg zu gehen.

Jeder Weg und somit auch Therapieweg ist individuell, und es gibt für niemanden Abkürzungen! Jeder beginnt mit den Kompetenzen, die er mitbringt, und muss das dazulernen und an inneren Erfahrungen dazugewinnen, was ihm fehlt.

Jeder setzt sich zudem in der Therapie seine Ziele selbst. Dies macht jede Hypnosetherapie und somit auch Hypnose-Angsttherapie zu einem einmaligen, individuellen Erlebnis, das sich positiv auf ihr gesamtes Leben auswirken kann. Sie können dabei nur gewinnen!

 

Literatur:
– Internet-Lexikon DocCheck Flexikon
– Wikipedia

 


QUELLENNACHWEIS:

Text: Angst.
Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum

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