In diesem Lexikon wird der Begriff Angststörung im weiteren Sinne a) für alle Phobien (s. ICD-10: F40) und b) für alle Angststörungen im engeren Sinne (s. ICD-10: F41) verwendet.

Es gibt unterschiedliche Arten von Angststörungen (vgl. Wikipedia).

Wesentlich für die Klassifizierung in der ICD-10 ist die Frage, ob es einen konkreten, bekannten Gegenstand als Auslöser der Angst gibt oder nicht.

Gibt es einen konkreten Auslöser, handelt es sich um eine Phobie bzw. phobische Störung (ICD-10: F40; s. ICD-10-Online-Dokumentation).
Ist kein Auslöser bekannt, kommt gemäß ICD-10 Kapitel F41: andere Angststörungen (vgl. ICD-10-Online-Dokumentation) infrage.

Phobien bzw. phobische Störungen (ICD-10: F40) sind insbesondere
1. Agoraphobie (s. ICD-10: F40.0; vgl. ICD-10-Online-Dokumentation)
2. Soziale Phobie (s. ICD-10: F 40.1; vgl. ICD-10-Online-Dokumentation)
3. Spezifische (isolierte) Phobien ( ICD-10: F40.2; vgl. ICD-10-Online-Dokumentation).

Zu den anderen Angststörungen (ICD-10: F41) gehören insbesondere
1. Panikstörung (ICD-10: F41.0; vgl. ICD-10-Online-Dokumentation)
2. Generalisierte Angststörung (ICD-10: F41.1; vgl. ICD-10-Online-Dokumentation)

Angststörungen können ganz unterschiedlich schwer sein. Sie können im Extremfall dazu führen, dass die Betroffenen keine sozialen Kontakte mehr wahrnehmen, ihren beruflichen und sonstigen Verflichtungen nicht mehr nachkommen können und ggf. sogar depressiv werden.

Warten Sie nicht lange, sondern klären Sie Ihre Angst mit Ihrem Arzt ab. Lassen Sie sich dann psychotherapeutisch helfen.
Eine Angststörung ist eine Erkrankung, die in den meisten Fällen erfolgreich behandelt werden kann!

Nicht-medikamentöse Therapieempfehlungen bei Angststörungen:
– Bei zugrundeliegender Traumatisierung: Traumatherapie (EMDR oder spezielle Trauma-Verhaltenstherapie)
– In schwereren Fällen und bei spezifischen Phobien; s. spezifische (isolierte) Phobien: Kassenfinanzierte Psychotherapie, z.B. Verhaltenstherapie
– In schwereren Fällen: Kassenfinanzierte längere Psychotherapie (z.B. Verhaltenstherapie) + punktuell (z.B. alle 4 Wochen) Hypnotherapie
– Beim Vorliegen von psychozialen Konflikten: Hypnotherapie.

Die Ursachen einer Angststörung liegen oft in der Kindheit. Hypnotherapie ist in der Lage, mittels des Verfahrens der Regression in die Kindheit zurückzugehen. Dadurch können Ängste und Traumata (s. Traumatherapie) gezielt aufgelöst werden.

Nutzen Sie Hypnotherapie deshalb insbesondere dann, wenn Sie vermuten, dass die Ursachen Ihrer Angsterkrankung in psychosozialen Konflikten in der Kindheit und/oder Jugend oder in sonstigen Traumatisierungen (s. Traumatherapie) liegen.

Hypnotherapie lässt sich bei allen Angsterkrankungen gut mit anderen (auch mit allen kassenfinanzierten) Psychotherapien kombinieren. Machen Sie z.B. eine durchgehende Verhaltenstherapie, und kommen Sie zusätzlich z.B. alle 4 Wochen zu uns zur Hypnose!

Bitte lassen Sie in schweren Fällen vor Aufnahme der Hypnotherapie bei einem neurologischen Facharzt abklären, dass Ihre Angststörung nicht organisch bedingt ist (s. organische psychische Störungen).

In schweren Fällen behandeln wir hypnotherapeutisch stets in Absprache mit dem behandelnden Arzt.

Literatur:
– Internet-Lexikon DocCheck Flexikon
– Wikipedia

 


QUELLENNACHWEIS:

Text: Angststörungen.
Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum

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