Unterschiedliche Formen des Autismus finden sich in der ICD-10 im Kapitel F84 unter den “tiefgreifenden Entwicklungsstörungen” (s. ICD-10-Online-Dokumentation).

Autismus ist gekennzeichnet durch:
– Qualitative Abweichungen in den wechselseitigen sozialen Interaktionen und Kommunikationsmustern und durch ein eingeschränktes, stereotypes, sich wiederholendes Repertoire von Interessen und Aktivitäten.
– Diese qualitativen Auffälligkeiten sind in allen Situationen ein grundlegendes Funktionsmerkmal des betroffenen Kindes.

Die ICD-10 unterscheidet die folgenden Formen des Autismus:
Frühkindlicher Autismus (F84.0)
– Atypischer Autismus (F84.1)
Asperger-Autismus (F84.5).

Empfehlungen für nicht-medikamentöse Autismus-Therapien:
– Psychotherapien und körperbezogene Therapien bei Spezialisten für Störungen im Autismus-Spektrum (bei Kindern: s. Kinder- und Jugendlichen-Psychologen)
– Kinder mit leichteren Autismusspektrum-Störungen sprechen zum Teil gut auf Hypnose an. In Trance kann Verhalten geübt werden, das für Autisten in der Realität problematisch ist: Kontaktaufnahme, Sprechen mit anderen Menschen (insbesondere auch vor einer größeren Gruppe), gemeinsame Unternehmungen, Ich-Stärkung u.v.m.
– Fälle von vollständiger Heilung des Autismus durch Hypnose sind bisher nicht bekannt, jedoch gilt dies für alle Autismus-Therapieverfahren. Autismus als solcher gilt als nicht heilbar.
– Bei allen Formen des Autismus geht es darum, die Betroffenen bestmöglich vor allem in ihrem Sozialverhalten und in Alltags-Kompetenzen zu fördern. Hypnose arbeitet mit Fantasiegeschichten, in die sich alle erdenklichen Situationen und Übungen einbauen lassen. Sie kann deshalb bei Autismus ein wirksames Hilfsmittel sein.
– Therapien und Selbsthilfegruppen (s. Selbsthilfe) für Angehörige von Autismus-Patienten.

Anmerkung zur obenstehenden Bildleiste
: Die Bildleiste zeigt ganz normale Kinder, die vielleicht kurz allein sein wollen, über etwas nachdenken, traurig sind oder sich ganz einfach mit sich selbst beschäftigen. Das ist normales Verhalten und hat mit Autismus nichts zu tun. Autismus kann man nur an Verhalten, nicht aber an einzelnen Bildern erkennen. Jedoch ist es umgekehrt ein typisches Merkmal des Autismus, dass die Betroffenen für sich sind und nur schwer Kontakt zur Außenwelt bekommen.

Literatur:
– Internet-Lexikon DocCheck Flexikon
– Wikipedia

 


QUELLENNACHWEIS:

Text: Autismus.
Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum

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