Fibromyalgie geht mit chronischen Schmerzen, Erschöpfung, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, Antriebsschwäche, Schwellungsgefühl an Händen, Füßen und Gesicht und vielen weiteren Beschwerden einher. Die betroffenen Personen haben, vor allem wegen der chronischen Schmerzen (z.B. an der Muskulatur, den Gelenken und dem Rücken) oft eine jahrelange Ärzte-Odyssee hinter sich, ohne dass die Ursache für den Schmerz ermittelt werden konnte. Konventionelle Schmerztherapie blieb oftmals wirkungslos.

Die Ursachen der Fibromyalgie können vielfältig sein: Diskutiert werden neben genetischen Prädispositionen auch psychosomatische Ursachen. So soll es einen Zusammenhang zwischen frühkindlichen Gewalt- und sexuellen Traumatisierungserfahrungen und dem Auftreten von Fibromyalgie im Erwachsenenalter geben. Durch psychosozialen Stress oder körperliche Gewalt im Erwachsenenalter können frühkindliche Schmerzerinnerungen aus dem Schmerzgedächtnis reaktualisiert werden und zu chronischen Schmerzerkrankungen führen.

Zudem können frühkindlich entstandene Bindungsstörungen eine verminderte Stressresistenz und daraus resultierende Daueranspannung im Erwachsenenalter bewirken, die zu Symptomen einer Fibromyalgie führen können. Auch Menschen mit chronischen Angsterkrankungen weisen ein deutlich erhöhtes Spannungsniveau auf, die in eine chronifizierte Schmerzstörung münden kann. Die zentrale Schmerzverarbeitung ist gestört, das ZNS generiert den Schmerz gewissermaßen selbständig aus alten Schmerzerfahrungen heraus. (Quelle: Beitrag der Wicker-Klinik)

Fibromyalgie ist eine Multisystemerkrankung, die oft fehldiagnostiziert, als rein psychosomatische Erkrankung fehlgedeutet, nicht ernst genommen und dann wenig wirksam mit rein symptomatischer Schmerztherapie, häufig auch kombiniert mit Antidepressiva, behandelt wird.

Unter Berücksichtigung einer Vielzahl wissenschaftlicher Grundlagenarbeiten muss die FM jedoch

“als Teil einer Multisystemerkrankung angesehen werden, die durch oxidativen und nitrosativen Stress mit daraus resultierender Fehlfunktion der Mitochondrien verursacht wird.

Ausgelöst durch körperliche Traumata, besonders im Bereich der HWS (Schleudertrauma) und nach Kopfverletzungen, durch virale oder bakterielle Infektionen (Epstein-Barr, Borreliose?), sowie schwerste psychische Traumatisierungen, entsteht ein in der Pathobiochemie inzwischen gut verstandener biochemischer Teufelskreis, der die Energieversorgung der Muskelzellen, Sehnen und Bänder in sehr komplexer Weise stört und zu einer Vielzahl von biochemischen Reaktionen auf den unterschiedlichsten System- und Organebenen führt, die die […] in der Regel bunte, sehr individuell gestaltete Symptomatik verständlich machen. Es gilt als gesichert, dass dabei gravierende Störungen der Schmerzentwicklung und Verarbeitung im Zentralnervensystem entstehen, die auf Überaktivierungen spezifischer neuronaler Rezeptoren im Rückenmark und Zentralnervensystem zurückzuführen sind. Die Überaktivierung von sogenannten Vanilloid- und NMDA-Rezeptoren in den schmerzleitenden Rückenmarksbahnen im Hinterhorn wie auch im Thalamus wurden ebenso gesichert, wie erhöhte Stickoxidspiegel, Antikörper gegen Phospholipide und Ganglioside, hochgradig erhöhter Oxidativer Stress, sowie entzündliche Veränderungen sowohl im Zentralnervensystem, als auch in der Muskulatur.

Eine erfolgreiche Therapie dieser Multisystemerkrankung, in der die FM häufig kombiniert ist mit chronischer Müdigkeit, hormonellen Dysfunktionen, Konzentrations- und Gedächtnisproblemen und vielen anderen Symptomen, zielt daher in erster Linie darauf ab, die pathologische Rezeptorstimulation im Zentralnervensystem durch gezielte Therapie des Nitrosativen und Oxidativen Stresses, herunterzufahren und zu stoppen. Die Verbesserung der mitochondrialen Dysfunktion erfordert desweiteren ein breites therapeutisches Programm, in dem auch eine konsequente Ernährungsumstellung auf eine kohlenhydratarme, dafür aber fett- und eiweißreiche Kost, körperliche Schonung – Fitness – und Joggingprogramme sind kontraindiziert! – und eine Reduktion vorhandener, chronischer psychischer Stressoren, ganz im Vordergrund stehen müssen. Die Behandlung erfordert die Kenntnis der angedeuteten pathophysiologischen Veränderungen, viel Geduld, eine verständnisvolle Umgebung, eine strenge, immer wieder neu zu erarbeitende Disziplin und einen ebenso respektvollen Umgang der Betroffenen mit sich selbst.” (Quelle: Dr. med. Wolfram Kersten)

 

Falls Traumatisierungen in der Kindheit bekannt sind oder vermutet werden, empfehlen wir, diese hypnotherapeutisch und durch Traumatherapie (mit EMDR oder durch trauma-spezialisierte Verhaltenstherapie) aufzuarbeiten.

Hypnotherapie ist in der Lage, mittels des Verfahrens der Regression (Altersregression) in die Kindheit bzw. in die belastenden Situationen zurückzugehen. So kann Hypnotherapie dazu betragen, die psychischen Ursachen für die Fibromyalgie zu finden und aufzulösen. Zudem kann Hypnotherapie ich-stärkend wirken.

Hypnotherapie lässt sich bei Fibromyalgie gut mit anderen (auch mit allen kassenfinanzierten) Psychotherapien kombinieren. Kommen Sie zusätzlich zu Ihrer jeweils durchlaufenden Psychotherapie z.B. alle 4 Wochen zu uns zur Hypnotherapie!

Unsere Therapieempfehlungenbei Fibromyalgie:
– Ärztliche und ggf. physiotherapeutische Behandlung
– Durchlaufende hochfrequente Psychotherapie(n), zusätzlich alle 4 Wochen Hypnotherapie
– Hypnotherapie als mittelfrequente Monotherapie (z.B.alle 2 Wochen), bei Bedarf als Langzeittherapie (bis alle Fibromyalgie-relevanten Traumatisierungen und inneren Belastungen aufgelöst sind).

Hinweis: Die Auflösung von Traumatisierungen der Vergangenheit bewirkt nicht automatisch das Verschwinden der Symptome. Das gilt für jede Erkrankung und erst recht für eine hochkomplexe, chronifizierte Störung wie Fibromyalgie. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden Sie aber zumindest bemerken, dass sich Ihr innerer Stress reduziert und Sie sich insgesamt wohler fühlen. Ihr inneres Kind befreit sich und kann wieder durchatmen. Deshalb kann es bei Hypnotherapie auch passieren, dass plötzlich ganz andere Symptome wegfallen, die Sie schon lange belastet haben.

Sie können bei Fibromyalgie mit Hypnotherapie nichts falsch machen, sondern nur gewinnen!

Literatur:
– Internet-Lexikon DocCheck Flexikon
– Beitrag der Wicker-Klinik
Wikipedia
Dr. med. Wolfram Kersten

 


QUELLENNACHWEIS:

Text: Fibromyalgie.
Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum

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