Katatonie ist keine Erkrankung, die in der ICD-10 notiert ist, sondern ein psychomotorisches Syndrom, d.h. sie kann bei unterschiedlichen Erkrankungen auftreten.

Katatone Symptome kommen vor allem in der folgenden Form bei der katatonen Schizophrenie, einem speziellen Typ der Schizophrenie, vor (s. DocCheck Flexikon):

  • Im katatonen Stupor ist der Patient bewegungslos. Er verharrt in einer starren Position, in der die Gliedmaßen häufig über lange Zeit verdreht gehalten werden (Katalepsie).
  • Der Muskeltonus ist wächsern (Flexibilitas cerea). Die Patienten ermüden in dieser Position erstaunlicherweise nicht, sondern können über Stunden in den eingenommenen Stellungen verharren.
  • Die Patienten sprechen nicht (Mutismus).
  • Die Kooperationsfähigkeit ist eingeschränkt. So wird Verlangtes entweder mechanisch ausgeführt (Befehlsautomatie) oder genau das Gegenteil gezeigt (Negativismus).
  • Stereotyp wird manchmal Gesehenes oder Gezeigtes nachgesprochen (Echolalie) oder -gemacht (Echopraxie).
  • Bei manchen Patienten wird beobachtet, dass sie Satzteile, die sich reimen oder in anderer Form einen besonderen Klang haben, nachsprechen (Verbigeration). Als Sperrungen bezeichnet man das Verharren während des Bewegungsablaufs.
  • Das Gegenteil ist in der katatonen Erregung (Raptus) der Fall. Hierbei kommt es zu unkontrollierten Bewegungen. Patienten schreien, grimassieren wälzen sich auf dem Boden herum und zeigen nicht zielgerichtete Aggressivität.

“Katatonie” ist von “Katalepsie” und “Kataplexie” zu unterscheiden.

Literatur:
– Internet-Lexikon DocCheck Flexikon
Wikipedia

 


QUELLENNACHWEIS:

Text: Katatonie.
Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum

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Über den Autor:

Heilpraktikerin für Psychotherapie
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