Migräne

Die Migräne gilt als neurologische Erkrankung, bei der chronischer Kopfschmerz anfallsartig periodisch wiederkehrend auftritt. Migräne kann von zusätzlichen Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit (Photophobie) und/oder Geräuschempfindlichkeit (Phonophobie) begleitet sein. Die Ursachen von Migräne können vielfältig sein: Migräne kann ebenso rein organisch wie durch Überforderung (Alltagsstress, psychosoziale Konflikte, innere Stressoren) bedingt sein. Im Falle von psychischer

Morbus Parkinson

Morbus Parkinson ist die häufigste neurologische Erkrankung. Sie wird durch degenerative Veränderungen im extrapyramidalmotorischen System (s. EPMS) ausgelöst. Vor allem in den Basalganglien des zentralen Nervensystems (ZNS), die für die Motorik zuständig sind, kommt es in der Substantia nigra zu einem fortschreitenden Untergang von melaninhaltigen Neuronen, die Dopamin synthetisieren und auf die cholinergen Neurone des

Multiple Sklerose

Multiple Sklerose (MS) ist nach der Epilepsie die zweithäufigste neurologische Erkrankung jüngerer Erwachsener. Multiple Sklerose hat kein einheitliches Krankheitsbild. Es kommt jedoch immer zu entzündlicher Demyelinisierung der Markscheiden von Neuronen des zentralen Nervensystems und teilweise auch des Rückenmarks durch körpereigene Abwehrzellen (Autoimmungeschehen). Die Leitfähigkeit der Nervenzellen wird reduziert. Dies hat u.a. Bewegungsstörungen zur Folge und

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