Antipsychotika

Antipsychotika ist der Oberbegriff für alle Medikamente, die symptomatisch zur Behandlung psychotischer Störungen (z.B. bei Schizophrenie) eingesetzt werden (s. Psychopharmaka). Hierunter fallen klassische (typische) Antipsychotika und atypische Antipsychotika. Seit den 1950er Jahren wurde eine Generation von (im nachhinein als "typisch" bzw. "klassisch" bezeichneten) Antipsychotika entwickelt, die konzentrationsabhängig mit erheblichen Nebenwirkungen einhergeht. Als Nebenwirkungen sind vor

Neuroleptika

Als Neuroleptika (= typische Neuroleptika, klassische Neuroleptika, typische Antipsychotika, klassische Antipsychotika) wurden ehemals Medikamente der älteren Generation, die symptomatisch zur Behandlung psychotischer Störungen eingesetzt werden (s. Psychopharmaka), bezeichnet. Die Anwendung der "klassischen Neuroleptika" kann konzentrationsabhängig mit erheblichen Nebenwirkungen einhergehen. Hier sind vor allem die extrapyramidalmotorischen Störungen zu nennen (s. EPMS). Die Behandlungsbereitschaft (Compliance) der PatientInnen

Psychopharmaka

Als Psychopharmaka bezeichnet man Medikamente, die auf die Psyche wirken und deshalb zur Behandlung psychischer Störungen verwendet werden. Arten von Psychopharmaka (mit häufigen Wirktendenzen): - Antipsychotika: dämpfen alle Arten von Gefühlen, dämpfen psychotische Störungen, sedierend (→ Reduktion aktivierender Neurotransmitter) - Antidepressiva: antriebssteigernd, stimmungsaufhellend, aktivierend, angstlösend, beruhigend (→ Vermehrung aktivierender Neurotransmitter) - Sedativa und Hypnotika (=

Schlafmittel

Schlafmittel (Hypnotika) sind Medikamente, die den Schlaf fördern. Schlafmittel gehören zu dem Psychopharmaka. Schlafmittelbezogene Indikationen finden sich in der ICD-10 unter F13. Schlafmittel wirken direkt auf das zentrale Nervensystem. Die Einnahme von Schlafmitteln ist meistens mit Nebenwirkungen verbunden. Greifen Sie deshalb niemals ohne Not und ohne Absprache mit Ihrem Arzt zu Schlafmitteln. Insbesondere können Benzodiazepine

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