Morbus Parkinson ist die häufigste neurologische Erkrankung. Sie wird durch degenerative Veränderungen im extrapyramidalmotorischen System (s. EPMS) ausgelöst.

Vor allem in den Basalganglien des zentralen Nervensystems (ZNS), die für die Motorik zuständig sind, kommt es in der Substantia nigra zu einem fortschreitenden Untergang von melaninhaltigen Neuronen, die Dopamin synthetisieren und auf die cholinergen Neurone des Striatums hemmend einwirken. Liegt zu wenig Dopamin vor, wird (über eine doppelte Hemmung im Striatum und am Globus pallidus) letztendlich die Muskulatur verhärtet (Rigor) und dadurch die Motorik insgesamt eingeschränkt (Hypokinese).

Dopamin und Acetylcholin sind Gegenspieler. Deshalb zieht Dopaminmangel in den Basalganglien einen relativen Acetylcholinüberschuss nach sich. Dieser löst zusätzlich unwillkürliche motorische Effekte (Tremor bzw. Zittern) aus.

Auch die Konzentration anderer Neurotransmitter, z.B. Serotonin und Noradrenalin kann verändert sein. Der aus dem Gleichgewicht geratene Transmitterhaushalt führt zu vielseitigen neurologischen Störungen, die vor allem die Motorik (hypokinetischhypertone Bewegungsstörung), daneben aber auch psychische, sensorische und vegetative Funktionen betreffen.

Eine Degeneration des EPMS mit Dopaminmangel kann auch sekundär durch ganz unterschiedliche Faktoren wie Hirnschädigung (Trauma), Entzündung, Tumor, Infekt, Infarkt, Vergiftung und auch durch antidopaminerg wirkende Medikamente (z.B. Antiopsychotika) entstehen. Dies wird dann als Parkinsonoid (= parkinsonähnliche Erkrankung) bezeichnet. Ein “Parkinsonoid” kann durch alles hervorgebracht werden, was Dopamin in den Basalganglien in der Substantia nigra reduziert.

Insgesamt kommt es durch den – wie auch immer erzeugten – Dopaminmangel zu den drei typischen Parkinson(id)-Symptomen Rigor (Muskelstarre), grobschlägiger Tremor (Muskelzittern am Kopf, an den Armen und vor allem an den Händen) sowie Hypnokinese (verringerte Bewegung). Morbus Parkinson kann mit Depression einhergehen.

Unter Entspannung, insbesondere auch durch Hypnotherapie und Selbsthypnose, kann Besserung der Symptome eintreten.
Aber selbstverständlich machen wir, wie alle Ärzte, Heilpraktiker und Psychotherapeuten, keine Heilungsversprechen.

Mögliche Ziele der Hypnotherapie bei Morbus Parkinson:
– Stressreduktion
– Behandlung der psychosomatischen Aspekte der Krankheit
– Behandlung der psychischen Aspekte der Krankheit (z.B. Überlastungsgefühle, depressive Verstimmung)
– Ursachenermittlung durch Regression (optional, unter bestimmten Voraussetzungen)
– Zunehmende Wiedergewinnung von Selbstkontrolle
– Ressourcenstärkung durch Imagination und Suggestion
– Ich-Stärkung.

Während der Trance ist es vielen Klienten möglich, krankheits- und stressfreie, unbelastete Zustände zu erleben. In diesen Phasen treten die Symptome nicht auf. Dies motiviert und zeigt, dass es möglich ist, Leichtigkeit und Kontrolle zu erreichen. Dies kann mit Selbsthypnose vertiefend weiter geübt werde

Hypnotherapie lässt sich bei Parkinson gut mit anderen (auch mit allen kassenfinanzierten) Psychotherapien kombinieren. Machen Sie z.B. eine durchgehende Verhaltenstherapie, und kommen Sie, in Absprache mit Ihren Ärzten und Therapeuten, zusätzlich z.B. alle 4 Wochen zu uns zur Hypnotherapie!

Bitte lassen Sie vor Aufnahme der hypnotherapeutischen Behandlung von einem Neurologen den neurologischen Status abklären.

Wir behandeln die psychosomatischen Aspekte von Morbis Parkinson stets in enger Absprache mit den behandelnden Ärzten.

Literatur und Quellen dieses Artikels:
– Internet-Lexikon DocCheck Flexikon
Wikipedia
Psychosomatische Aspekte der Parkinson-Krankheit

 


QUELLENNACHWEIS:

Text: Morbus Parkinson.
Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum

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