Abhängigkeitssyndrom

Abhängigkeitssyndrom ist der offizielle Fachausdruck in der ICD-10 (ICD-10: F1x.2) für Sucht, Suchterkrankung, Substanzabhängigkeit, Drogenabhängigkeit, Suchtmittelabhängigkeit, Abhängigkeit und ähnliche Begriffe. Das Abhängigkeitssyndrom kann sich gemäß ICD-10 auf Alkohol, Opioide, Cannabinoide, Sedativa/Hypnotika, Kokain, andere Stimulanzien einschließlich Koffein, Halluzinogene, Tabak und flüchtige Lösungsmittel beziehen. Wenn Sie von irgendeiner Substanz körperlich und/oder psychisch abhängig sind oder Abhängigkeit vermuten,

ADHS

ADHS (ICD-10: F90 hyperkinetische Störungen) ist die Abkürzung von "Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit Hyperaktivität". Bei ADHS treten Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität (Überaktivität) und Impulsivität kombiniert auf. In der Fachwelt ist umstritten, ob es sich bei ADHS überhaupt um eine eigenständige Erkrankung handelt. Merkmale von ADHS (vgl. ICD-10-Online-Dokumentation): - Früher Beginn, meist in den ersten fünf Lebensjahren - Mangel an

Adipositas

Adipositas bezeichnet Übergewichtigkeit (vgl. Wikipedia), die der Gesundheit schaden kann. Adipositas gilt gemäß ICD-10 nicht als psychische Erkrankung, sondern als Stoffwechselstörung. Adipositas kann ganz unterschiedliche (z.B. auch rein bakterielle) Ursachen haben und mit hohem Leidensdruck einhergehen. Immer wenn Übergewichtigkeit psychisch (mit)bedingt ist, können Psychotherapie und insbesondere auch Hypnotherapie wirksam sein. Ziel der Hypnotherapie sind die

ADS

ADS ist die Abkürzung von "Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom". ICD-10: ADS ist nicht als eigenständiges Krankheitsbild in der ICD-10 aufgeführt. ADS-Fälle werden in der ICD-10 unter die Kategorie F98.8 subsumiert. Wie bei ADHS ist in der Fachwelt umstritten, ob es sich bei ADS überhaupt um eine eigenständige Erkrankung handelt. Merkmale von ADS: - Von ADS Betroffene sind unaufmerksam

Affektive Störungen

Affektive Störungen (ICD-10: F3; s. ICD-10-Online-Dokumentation) ist der Überbegriff für eine Reihe von Erkrankungen, bei denen die Affektivität gestört ist. Hierzu gehören insbesondere die manische Episode (ICD-10: F30; s. Manie), die bipolare affektive Störung (ICD-10: F31; s. bipolare Störung), die depressive Episode (ICD-10: F32; s. Depression) und die rezidivierende (mehrfach wiederkehrende) depressive Störung (ICD-10: F33;

Agoraphobie

Die Agoraphobie (ICD-10: F40.0) gehört zu den Angststörungen und hier zum Unterbereich Phobien bzw. phobische Störungen (ICD-10: F40). Merkmale der Agoraphobie (vgl. ICD-10-Online-Dokumentation): - Befürchtungen, das Haus zu verlassen, Geschäfte zu betreten, in Menschenmengen und auf öffentlichen Plätzen zu sein, alleine zu reisen und/oder mit weiter Entfernung von Zuhause zu reisen - Die gefürchteten Situationen

Akute Belastungsreaktion

Eine akute Belastungsreaktion (ICD-10: F43.0) ist eine körperlich und psychisch starke Reaktion auf eine außergewöhnliche, sehr belastende Situation, die zu einer Traumatisierung im Sinne einer PTBS führen kann, aber nicht zwangsläufig führen muss. Merkmale einer akuten Belastungssituation (vgl. ICD-10-Online-Dokumentation): - Vorübergehende Störung, die sich bei einem psychisch nicht manifest gestörten Menschen als Reaktion auf eine

Albträume

Albträume (ICD-10: F51.5) gehören gemäß der ICD-10 zu den Schlafstörungen (ICD-10: F51). Merkmale von Albträumen (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Albträume sind Traumerleben voller Angst oder Furcht, oft mit detaillierter Erinnerung an den Trauminhalt. Dieses Traumerleben ist sehr lebhaft. Themen sind die Bedrohung des Lebens, der Sicherheit oder der Selbstachtung. - Oft besteht eine Wiederholung gleicher oder

Alkoholismus

Alkoholismus (ICD-10: F10.2) ist gleichbedeutend mit "Abhängigkeit von Alkohol", "Alkoholsucht", "Dipsomanie", "Alkoholkrankheit", "Trunksucht". Alkoholismus ist eine Form der Suchterkrankung. Insofern gilt für Alkoholismus alles, was unter Abhängigkeitssyndrom (ICD-10: Fx.2) aufgeführt ist. Alkoholsucht kann mit zahlreichen spezifischen körperlichen und psychischen Symptomen verbunden sein: - netdoktor.de - alkoholismus-hilfe.de - psychosoziale-gesundheit.net - alk-info.com - Wikipedia - suchthilfe-magazin.de -

Allergie

Allergien sind Autoimmunerkrankungen, d.h. Krankheiten, die durch Abwehrreaktionen des Körpers (Immunreaktionen) auf fremde oder körpereigene Stoffe entstehen. Solche Abwehrreaktionen finden eigentlich zum Schutz des Körpers statt. Sie sind z.B. bei Viren und Bakterien, die es als fremd zu erkennen und abzuwehren gilt, sinnvoll. Problematisch wird es hingegen, wenn Abwehrreaktionen gegen an sich ungefährliche Stoffe, wie

Amnesie

Amnesie (s. Wikipedia) ist eine Störung des Gedächtnisses (Gedächtnisstörung; s. Gedächtnisstörungen). Frühere Erlebnisinhalte können nicht mehr oder nur noch zum Teil erinnert werden. Amnesie kann die unterschiedlichsten Ursachen haben, auch rein organische (körperliche). Gegenstand von Psychotherapie kann Amnesie nur werden, wenn der Gedächtnisstörung psychische Ursachen zugrundeliegen oder zumindest mit zugrundeliegen. Hypnotherapie kann bei psychisch bedingter

Andauernde Persönlichkeitsänderung

Andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung (ICD-10: F62.0) kann sich entwickeln, wenn sich die Persönlichkeit eines Menschen nach einer dauerhaften Traumatisierung (z.B. durch Folter oder längeren Aufenthalt in einem Konzentrationslager) irreversibel verändert hat. Die andauernde Persönlichkeitsänderung tritt in Nicht-Kriegszeiten sehr selten auf. Sie entwickelt sich in der Regel im Anschluss an eine akute Belastungsreaktion und eine sich

Angst

Was ist Angst? Angst (im weiteren Sinne) ist eine Reaktion auf innere oder äußere Situationen, die als bedrohlich erlebt werden. Bedroht sein können z.B. der Körper, das Leben, die Selbstachtung, das Selbstbild, innere Glaubenssätze, Wertvorstellungen. Wenn Angst in tatsächlich gefährlichen Situationen entsprechend der real vorhandenen Gefahr als Realangst erlebt wird, ist die Angst berechtigt und

Angststörungen

In diesem Lexikon wird der Begriff Angststörung im weiteren Sinne a) für alle Phobien (s. ICD-10: F40) und b) für alle Angststörungen im engeren Sinne (s. ICD-10: F41) verwendet. Es gibt unterschiedliche Arten von Angststörungen (vgl. Wikipedia). Wesentlich für die Klassifizierung in der ICD-10 ist die Frage, ob es einen konkreten, bekannten Gegenstand als Auslöser

Anorexia nervosa

Anorexia nervosa (Anorexie; s. ICD-10: F50.0) ist eine Form von Essstörung (s. Essstörungen). Anorexia nervosa (Anorexie) wird auch als "Magersucht" bezeichnet. Merkmale der Anorexia nervosa (vgl. ICD-10-Online-Dokumentation): - Die Anorexia nervosa bzw. Anorexie ist durch einen absichtlich selbst herbeigeführten oder aufrechterhaltenen Gewichtsverlust charakterisiert (oft massives Untergewicht, in Extremfällen bis hin zum Verhungern). - Striktes Fasten,

Anpassungsstörungen

Anpassungsstörungen (vgl. Wikipedia) sind Zustände von subjektiver Bedrängnis und emotionaler Beeinträchtigung, die im allgemeinen soziale Funktionen und Leistungen behindern und während des Anpassungsprozesses nach einer entscheidenden Lebensveränderung oder nach belastenden Lebensereignissen auftreten. Weitere Merkmale von Anpassungsstörungen (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Die Belastung kann das soziale Netz des Betroffenen beschädigt haben (wie bei einem Trauerfall oder Trennungserlebnissen) oder

Antipsychotika

Antipsychotika ist der Oberbegriff für alle Medikamente, die symptomatisch zur Behandlung psychotischer Störungen (z.B. bei Schizophrenie) eingesetzt werden (s. Psychopharmaka). Hierunter fallen klassische (typische) Antipsychotika und atypische Antipsychotika. Seit den 1950er Jahren wurde eine Generation von (im nachhinein als "typisch" bzw. "klassisch" bezeichneten) Antipsychotika entwickelt, die konzentrationsabhängig mit erheblichen Nebenwirkungen einhergeht. Als Nebenwirkungen sind vor

Antriebsstörungen

Antriebsstörungen liegen vor, wenn der Wille und die psychische Kraft zur Durchführung von zielgerichteter Aktivität beeinträchtigt sind. Der Antrieb kann vermindert oder aber auch vermehrt sein (vgl. Wikipedia). Antriebsstörungen können mit zahlreichen Erkrankungen, insbesondere auch mit Depression und Manie, einhergehen. Sie können dazu führen, dass der Betroffene Schwierigkeiten hat, die Anforderungen des Alltags und des

Arthrose

Bei Arthrose handelt es sich um Gelenkverschleiß, der das altersübliche Maß überschreitet (s. Wikipedia). Arthrose kann durch unterschiedliche Faktoren entstehen, auch z.B. durch hohes Körpergewicht, durch Knorpelschäden oder als Folge einer Gelenkentzündung (Arthritis, Polyarthritis). Auch falsche Ernährung (Übersäuerung) und psychosoziale Konflikte werden als mögliche Ursachen von Arthrose diskutiert. Wir laden Sie ein, in einer hypnotischen

Asperger-Autismus

Asperger-Autismus (ICD-10: F84.5) gehört zu den "tiefgreifenden Entwicklungsstörungen" (ICD-10: F84; s. ICD-10-Online-Dokumentation). Asperger-Autismus stellt eine leichtere Form des Autismus dar. Merkmale des Asperger-Autismus: - Abweichungen der wechselseitigen sozialen Interaktionen, wie für den Autismus typisch - eingeschränktes, stereotypes, sich wiederholendes Repertoire von Interessen und Aktivitäten - Die Störung unterscheidet sich vom Autismus in erster Linie durch

Asthma bronchiale

Asthma bronchiale (Bronchialasthma) kann viele Ursachen haben. Liegen psychische Ursachen (mit) zugrunde, ist das Asthma psychosomatisch (s. Psychosomatik). Psychosomatisches Asthma bronchiale kann oftmals erfolgreich mit Hypnose behandelt werden. Ziel der Hypnotherapie ist, die zugrundeliegenden psychosozialen Konflikte, die oft bis in die früheste Kindheit zurückreichen, durch Regression aufzudecken und aufzulösen. Bei Kindern mit Bronchialasthma kann in

Atemtraining

Atemtraining ist eine Form von Entspannungstraining (s. Entspannungstechniken, s. Entspannung). Richtiges Atmen kann dazu beitragen, das vegetative Nervensystem zu entspannen (s. vegetatives Nervensystem), Körper und Geist zu harmonisieren und sich des Körpers besser bewusst zu werden. Deshalb werden Atemübungen regelmäßig auch in der Meditation eingesetzt. Videos und Informationen zum Atemtraining: - YouTube-Videos - www.philognosie.net -

Außerkörperliches Erleben

Bei außerkörperlichem Erleben (engl.: Out of Body Experience, OBE; s. Wikipedia) handelt es sich um Erlebnisse, die Menschen außerhalb ihres Körpers machen. Einigen Menschen gelingt es offensichtlich, ihren Körper zu verlassen und dabei spezifische außerkörperliche Erfahrungen zu machen, die auch heilend sein können. Literatur: - Wikipedia (Außerkörperliche Erfahrung) - Robert Monroe (Wikipedia)   QUELLENNACHWEIS: Text:

Autismus

Unterschiedliche Formen des Autismus finden sich in der ICD-10 im Kapitel F84 unter den "tiefgreifenden Entwicklungsstörungen" (s. ICD-10-Online-Dokumentation). Autismus ist gekennzeichnet durch: - Qualitative Abweichungen in den wechselseitigen sozialen Interaktionen und Kommunikationsmustern und durch ein eingeschränktes, stereotypes, sich wiederholendes Repertoire von Interessen und Aktivitäten. - Diese qualitativen Auffälligkeiten sind in allen Situationen ein grundlegendes Funktionsmerkmal

Autogenes Training

Autogenes Training (s. Wikipedia) ist eine Form von Entspannungstraining (s. Entspannungstechniken). Autogenes Training kann dazu beitragen, das vegetative Nervensystem zu entspannen (s. vegetatives Nervensystem), Körper und Geist zu harmonisieren und sich des Körpers besser bewusst zu werden. Deshalb wird auch regelmäßig in der Meditation eingesetzt. Das Autogene Training ist aus der Hypnotherapie entstanden. Es verwendet

Nach oben