ICD-10

ICD-10 ist die Abkürzung für "International Classification of Diseases". Die ICD-10 ist eine Klassifikation psychischer Störungen, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgegeben wurde. In der ICD-10 sind alle psychiatrischen Störungen und deren Diagnosekriterien beschrieben, die die Psychiatrie als existierend annimmt. Grundlage für die ICD-10 ist das US-amerikanische DSM (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders),

Ich-Störungen

Ich-Störungen sind Störungen, bei denen die Einheitlichkeit des Ich-Erlebens aufgehoben ist. Die Grenze zwischen Ich und Umwelt ist in unterschiedlichem Maße beschädigt oder zerbrochen. Die Gehirnbereiche arbeiten schlecht bzw. kaum zusammen. Zu den Ich-Störungen gehören: - Gedankeneingebung - Gedankenausbreitung - Gedankenentzug - Fremdsteuerung, Fremdkontrolle - Depersonalisation - Derealisation. Ich-Störungen gehören zu den psychotischen Störungen (s.

Illusion

Eine Illusion ist eine Form der Wahrnehmungsstörung. Sie bezeichnet eine Sinnestäuschung, die dadurch entsteht, dass ein realer Sinneseindruck fehlinterpretiert wird. Beispiele: - Ein kleines Kind hält einen Kleiderhaufen auf einem Stuhl nachts für eine Hexe. - Ein Zauberer täuscht seine Zuschauer durch visuelle Tricks. Krankheitssymptom kann die Illusion z.B. sein, wenn eine betroffene Person im

Impulskontrollstörungen

Impulskontrollstörungen (ICD-10: F63) sind Handlungen, die wiederholt, ohne vernünftige Motivation und aufgrund eines inneren Drangs bzw. einer wachsenden Spannung durchgeführt werden. Se können nicht kontrolliert werden. Weitere Merkmale der Störungen der Impulskontrolle (Impulskontrollstörungen) sind (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Die Impulshandlungen schädigen zumeist die Interessen des betroffenen Patienten oder die anderer Menschen. - Das Ausführen der Handlung

Innerer Dialog

Jeder kennt inneren Dialog von zahlreichen Gesprächen her, die wir häufig mit uns selbst führen. Solche Selbstgespräche können entweder innerlich geführt werden (inneres Gespräch) oder aber akustisch wahrnehmbar sein. Die Wirkung ist in beiden Fällen nahezu dieselbe: wir programmieren uns auf die jeweiligen Inhalte und Emotionen, die wir in den Selbstgesprächen produzieren, selbst. Negativ-destruktive Selbstgespräche

Inneres Kind

Die Arbeit mit dem inneren Kind ist sehr wichtiges Thema in vielen Therapieformen. Das "innere Kind" steht stellvertretend für Erlebnisse, Denkweisen, Gefühle, Erinnerungen und Erfahrungen, die in der eigenen Kindheit entstanden. Viele Klienten befinden sich in Therapie, weil sie ihre Wunden aus der Kindheit heilen möchten. In diesen Fällen ist die Heilung des inneren Kindes,

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