Panikstörung

Die Panikstörung (ICD-10: F41.0) gehört zu den Angststörungen und hier zum Unterbereich „andere Angststörungen“ (ICD-10: F41). Merkmale der Panikstörung (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Nicht auf bestimmte Situationen oder Gegenstände bezogen - Wiederkehrende schwere Angstattacken (Panik), die sich nicht auf eine spezifische Situation oder besondere Umstände beschränken und deshalb auch nicht vorhersehbar sind - Wie bei anderen

Pavor nocturnus

Pavor nocturnus (ICD-10: F51.4) gehört zu den (nichtorganischen, psychogenen) Schlafstörungen (ICD-10: F51). Merkmale des Pavor nocturnus (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Nächtliche Episoden äußerster Furcht und Panik mit heftigem Schreien, Bewegungen und starker autonomer Erregung. - Die betroffene Person setzt sich oder steht mit einem Panikschrei auf, gewöhnlich während des ersten Drittels des Nachtschlafes. - Häufig stürzt

Persönlichkeitsänderung, andauernd

s. andauernde Persönlichkeitsänderung   QUELLENNACHWEIS: Text: Andauernde Persönlichkeitsänderung. Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum Stichworte: andauernde persönlichkeitsänderung, andauernde persönlichkeitsänderung hypnose, andauernde persönlichkeitsänderung münchen, andauernde persönlichkeitsänderung hypnose münchen, persönlichkeitsänderung, persönlichkeitsänderung hypnose, persönlichkeitsänderung münchen, persönlichkeitsänderung hypnose münchen, extrembelastung, extrembelastung hypnose, trauma, trauma hypnose, trauma münchen, trauma hypnose münchen, traumatherapie, traumatherapie hypnose, traumatherapie münchen, traumatherapie

Persönlichkeitsstörungen

Persönlichkeitsstörungen (PS) (ICD-10: F60) sind überdauernde Verhaltensmuster, die sich in starren Reaktionen auf unterschiedliche Lebenslagen äußern und somit vom flexiblen und in der bestimmten Situation angemessenen Verhalten abweichen. Merkmale einer Persönlichkeitsstörung (PS) (s. ICD-10-Online-Dokumentation): – Schwere Störungen der Persönlichkeit und des Verhaltens der betroffenen Person, die nicht direkt auf eine Hirnschädigung oder -krankheit oder auf

Phobien

s. Phobische Störungen   QUELLENNACHWEIS: Text: Phobien. Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum Stichworte: angst, angst hypnose, angst münchen, angst hypnose münchen, angsterkrankung, angsterkrankung hypnose, angsterkrankung münchen, angsterkrankung hypnose münchen, angsterkrankungen, angsterkrankungen hypnose, angsterkrankungen münchen, angsterkrankungen hypnose münchen, angststörungen, angststörungen hypnose, angststörungen münchen, angststörungen hypnose münchen, traumatherapie, traumatherapie hypnose, traumatherapie münchen, traumatherapie

Phobische Störungen

Phobien bzw. phobische Störungen (ICD-10: F40) sind ein Unterbereich der Angststörungen. Merkmale von Phobien (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Phobien sind eine Gruppe von Störungen, bei der Angst ausschließlich oder überwiegend durch eindeutig definierte, konkrete benennbare, eigentlich ungefährliche Objekte und/oder Situationen hervorgerufen wird. - In der Folge werden diese Situationen typischerweise vermieden (Vermeidungsverhalten) oder mit Furcht ertragen.

Pica

Pica ist eine Erkrankung, bei der die Betroffenen anhaltend nicht essbare Substanzen wie Erde, Kreide, Schmutz, Haare, Federn, Farbschnipsel usw. verzehren. Pica kann bei Kindern und bei Erwachsenen auftreten. In der ICD-10 ist Pica an den folgenden Stellen notiert: 1. Pica bei Kindern: F98.3 (s. ICD-10-Online-Dokumentation) 2. Pica bei Erwachsenen: F50.8 (s. ICD-10-Online-Dokumentation). Hypnotherapie kann

Polyarthritis

s. chronische Polyarthritis   QUELLENNACHWEIS: Text: Chronische Polyarthritis (rheumatoide Arthritis, primär chronische Polyarthritis). Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum Stichworte: polyarthritis, polyarthritis hypnose, polyarthritis münchen, polyarthritis hypnose münchen, chronische polyarthritis, chronische polyarthritis hypnose, chronische polyarthritis münchen, chronische polyarthritis hypnose münchen, rheumatoide chronische polyarthritis, arthritis, arthritis hypnose, arthritis münchen, arthritis hypnose münchen, primär

Positive Therapie

Mit positiver Therapie wird in diesem Lexikon keine bestimmte Schule der Psychotherapie bezeichnet, sondern die Gesamtheit der Ausrichtung auf positive Faktoren des Lebens und des Menschseins: eine Orientierung hin zum vollen Potential des Menschen Ressourcenorientierung (Selbstwert, Selbstvertrauen, Kraft, Mut, eigene Stärken etc.) positives Lebensgefühl, Vitalität, Freude, Genussfähigkeit, Achtsamkeit Selbstfindung den eigenen Weg gehen Spiritualität seelische

Posttraumatische Belastungsstörung

s. PTBS, s. Traumatherapie   QUELLENNACHWEIS: Text: Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum Stichworte: belastung, belastung hypnose, belastung hypnose münchen, belastungsstörung, belastungsstörung hypnose, belastungsstörung münchen, belastungsstörung hypnose münchen, posttraumatische belastungsstörung, posttraumatische belastungsstörung hypnose, posttraumatische belastungsstörung münchen, posttraumatische belastungsstörung hypnose münchen, ptbs, ptbs hypnose, ptbs münchen, ptbs hypnose münchen, traumatherapie,

Psychiatrie

Psychiatrie ist die Lehre von den seelischen Krankheiten des Menschen. Sie ist die Teildisziplin der Medizin (s. Medizinstudium), die sich mit der Erforschung, Diagnostik und Therapie seelischer Krankheiten sowie mit der Prophlaxe und Rehabilitation bei seelischen Krankheiten befasst. Teilbereiche der Psychiatrie: - Psychopathologie: Lehre von den Leiden bzw. Krankheiten der Seele. Seelische Krankheiten werden systematisch

Psychoanalyse

Die Psychoanalyse zählt zu den psychodynamischen, tiefenpsychologischen, analytischen Psychotherapieverfahren. Sie wurde Anfang des 19. Jahrhunderts von Sigmund Freud entwickelt. Mittels Psychoanalyse sollen unbewusste Konflikte bewusst gemacht und durch Interpretation des Therapeuten aufgelöst werden. Bewertung der Psychoanalyse: - Freud verdient als Vorreiter in der Psychologie für seine Methode der Psychoanalyse allen Respekt für diese historische Leistung

Psychoedukation

Psychoedukation bezeichnet die systematische, strukturierte, wissenschaftlich fundierte Aufklärung von Menschen, die gerade an einer Krankheit leiden, und von deren Angehörigen über physische und psychische Erkrankungen und deren Therapie mittels didaktisch aufbereiteter Wissensvermittlung. Psychoedukation ist ein wesentliches Mittel zur Erlangung eines fundierten Krankheitsverständnisses und dadurch eine wichtige Voraussetzung zur effektiven Krankheitsbewältigung. Durch Psychoedukation werden die KlientInnen

Psychogene Schmerzen

Psychogener Schmerz ist Schmerz, der seine Ursache(n) in psychischen Konflikten, psychischen Traumata und negativem Stress jeglicher Art haben kann. Die Psyche kann belastende Situationen nicht verarbeiten und verursacht körperlich-neurologische Irritationen und Reaktionen im Nervensystem (s. Psychosomatik). Psychogene Schmerzen können sich an allen Stellen des Körpers zeigen, die innerviert (von Nerven angesteuert) sind, also z.B. an

Psychomotorische Störungen

Psychomotorische Störungen sind Störungen in der Motorik des Menschen, die durch psychische Vorgänge beeinflusst und/oder beeinflussbar sind. Psychisch bedingte motorische Störungen gehören in den Bereich der Psychosomatik. Literatur: - Internet-Lexikon DocCheck Flexikon (Psychomotorik) - Wikipedia (Psychomotorik) - medizin-kompakt.de   QUELLENNACHWEIS: Text: Psychomotorische Störungen. Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum Stichworte: bewegungsstörung, bewegungsstörung

Psychopharmaka

Als Psychopharmaka bezeichnet man Medikamente, die auf die Psyche wirken und deshalb zur Behandlung psychischer Störungen verwendet werden. Arten von Psychopharmaka (mit häufigen Wirktendenzen): - Antipsychotika: dämpfen alle Arten von Gefühlen, dämpfen psychotische Störungen, sedierend (→ Reduktion aktivierender Neurotransmitter) - Antidepressiva: antriebssteigernd, stimmungsaufhellend, aktivierend, angstlösend, beruhigend (→ Vermehrung aktivierender Neurotransmitter) - Sedativa und Hypnotika (=

Psychosomatik

Die Psychosomatik ist eine Teildiziplin der Psychiatrie. Die Psychosomatik ist die Lehre von der wechselseitigen Beeinflussbarkeit körperlicher und seelischer Faktoren. Die Psychosomatik untersucht, welchen Einfluss die Psyche auf Entstehung und Verlauf von verschiedenen körperlichen Krankheitsbildern hat. 1. Sigmund Freud → s. Konversionsneurosen (vgl. ICD-10, F44: dissoziative Störungen) Sigmund Freud war mit seinen Versuchen, Hysterie durch

Psychotherapie

1. Was ist Psychotherapie? Psychotherapie ist zum einen Behandlung der Seele bzw. seelischer Probleme. Zum ist mit "Psychotherapie" eine "Behandlung mit seelischen Mitteln" gemeint, im Gegensatz zu beispielsweise medikamentöser oder körperlicher Behandlung. Das Psychotherapeutengesetz von 1999  definiert Psychotherapie als "Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Störungen mit Krankheitswert, bei denen Psychotherapie indiziert ist“. Beispiele

Psychotische Störungen

Psychotische Störungen (der Begriff "Psychose" ist veraltet und wird seit der ICD-10 nicht mehr verwendet) sind vorübergehende psychische Symptome von Erkrankungen, bei denen aufgrund eines Verlustes der Ich-Umwelt-Grenze der Bezug zur Realität weitgehend verlorengeht. Der Verlust der Ich-Umwelt-Grenze entsteht dadurch, dass Teile des Gehirns nicht koordiniert zusammenarbeiten. Externe Reize können von inneren Gedanken und Prozessen

PTBS

Eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1) ist eine lange andauernde körperlich und psychisch starke Reaktion auf eine außergewöhnliche, sehr belastende, traumatisierende Situation. Merkmale einer posttraumatischen Belastungsstörung (vgl. ICD-10-Online-Dokumentation): - Die PTBS entsteht als eine verzögerte oder protrahierte Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer, mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß, die

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