Vegetative Dystonie

Vegetative Dystonie liegt vor, wenn Sympathikus und Parasympathikus (s. vegetatives Nervensystem) nicht harmonisch miteinander arbeiten. In der modernen Welt überwiegt die Anspannung über die Entspannung. Dies bedeutet, dass der Sympathikus nahezu dauererregt ist. Völlige Entspannung wird unmöglich, der Akku kann sich, bildlich gesprochen, nicht mehr vollständig entladen. Das Nervensystem bleibt auch in Phasen vermeintlicher Ruhe

Vegetatives Nervensystem

Das vegetative Nervensystem (= autonomes Nervensystem) ist der Teil des Nervensystems, der der Willenskontrolle entzogen ist. Das vegetative Nervensystem innerviert u.a. die inneren Organe (Herz, Atmungssystem, Verdauungssystem usw.). Das vegetative (autonome) Nervensystem besteht aus den drei Komponenten - sympathisches Nervensystem (Sympathikus) - parasympathisches Nervensystem (Parasympathikus) - enterisches Nervensystem. Sympathikus und Parasympathikus sind Gegenspieler (Antagonisten) bei

Vergangenheitsbewältigung

Vergangenheitsbewältigung ist die Aufarbeitung und Heilung dessen, was ggf. an Belastungen und Traumatisierungen in früherer Zeit, insbesondere auch in der Kindheit, erlebt wurde, in sich selbst. Mögliche Themen zur Aufarbeitung: - Psychische Konflikte und daraus resultierende seelische Verletzungen und Belastungen aller Arten - Psychosoziale Konflikte - Verdrängtes (Kindheitstraumata, Krieg, Unglück, Naturkatastrophen usw.) - Vorgeburtliche Traumata,

Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie ist eine Form der Psychotherapie. Verhaltenstherapie zielt, im Gegensatz zu humanistisch-erlebnisorientiert-ganzheitlichen Psychotherapieformen, primär auf rationale Bewältigungsverfahren ab. Alle verhaltenstherapeutischen Ansätze gehen davon aus, dass menschliches Verhalten primär auf Konditionierung beruht und erlernt wurde. Psychische Erkrankungen wie z.B. Depression sind auf Fehlkonditionierungen im Rahmen von Lernen zurückzuführen. Wird die Fehlkonditionierung aufgehoben (gelöscht) und durch passende

Nach oben