Psychoedukation bezeichnet die systematische, strukturierte, wissenschaftlich fundierte Aufklärung von Menschen, die gerade an einer Krankheit leiden, und von deren Angehörigen über physische und psychische Erkrankungen und deren Therapie mittels didaktisch aufbereiteter Wissensvermittlung. Psychoedukation ist ein wesentliches Mittel zur Erlangung eines fundierten Krankheitsverständnisses und dadurch eine wichtige Voraussetzung zur effektiven Krankheitsbewältigung.

Durch Psychoedukation werden die KlientInnen dazu befähigt, in bezug auf alle Aspekte und Phasen der Krankheit und Therapie eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen und sich auch in außertherapeutischen Situationen, z.B. zu Hause, so gut wie möglich selbst zu helfen.

Psychoedukation ist keine spezielle therapeutische Methode, sondern stellt eine Behandlungsmaßnahme unter vielen dar.
Psychoedukation kann von Ärzten, Psychologen und/oder speziell ausgebildetem Pflegepersonal durchgeführt werden.

Mögliche Maßnahmen und Ziele der Psychoedukation:
– Aufklärung: Vermittlung von Gesundheitsinformationen zu der vorliegenden Erkrankung in verständlicher Form
– Verbesserung von Krankheitsverständnis und Krankheitsbewältigung
– Aufklärung über eine bestimmte Diagnose und das entsprechende Störungsmodell
– Aufklärung über die geplante Vorgehensweise und über Optionen
– Vermittlung von Handlungsoptionen u.a. in bezug auf Erkrankung, Therapie, Rehabilitation
– Vermittlung von Risiken und rechtlichen Grundlagen
– Empfehlung von Verhaltensweisen vor, während und nach der Therapie
– Konzepte zur Vorbeugung und Verhinderung von Rückfällen
– Informationen zur Anwendung des in der Therapie erworbenen Wissens im Alltag
– Aushändigung schriftlicher Informationen zur Erkrankung (Skizzen, Pläne) und zu allen therapierelevanten Bereichen
– Informationen zur Integration und Selbsthilfe (ergänzende Therapien, Selbsthilfegruppen, wichtige Kontakte etc.)
– Erhöhung des Bewusstseins und der Akzeptanz bestimmter Erkrankungen durch Aufklärung in der Allgemeinbevölkerung.

Psychoedukation ist nicht optional. Behandelnde sind zur gründlichen Aufklärung verpflichten (s. Patientenrechtegesetz).

Literatur:
– Internet-Lexikon DocCheck Flexikon
Wikipedia

 


QUELLENNACHWEIS:

Text: Psychoedukation.
Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum

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