Affektive Störungen

Affektive Störungen (ICD-10: F3; s. ICD-10-Online-Dokumentation) ist der Überbegriff für eine Reihe von Erkrankungen, bei denen die Affektivität gestört ist. Hierzu gehören insbesondere die manische Episode (ICD-10: F30; s. Manie), die bipolare affektive Störung (ICD-10: F31; s. bipolare Störung), die depressive Episode (ICD-10: F32; s. Depression) und die rezidivierende (mehrfach wiederkehrende) depressive Störung (ICD-10: F33;

Emotionale Störungen

Emotionale Störungen und emotionale Krisen sind Störungen bzw. Krisen im Bereich der Emotionalität bzw. Emotion. "Emotionalität" bezeichnet die Gesamtheit des Gefühlslebens bzw. der Affektivität (nicht: des Affekts!), also der Vielzahl der Möglichkeiten, an etwas gefühlsmäßig beteiligt zu sein. Emotionale Störungen liegen vor allem den affektiven Störungen (s. affektive Störungen; ICD-10: F3) zugrunde. Hier ist insbesondere

Manie

Manie (ICD-10: F30.0) ist eine Form der affektive Störungen (s. affektive Störungen). Merkmale der Manie (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Die Stimmung ist situationsinadäquat gehoben und kann zwischen sorgloser Heiterkeit und fast unkontrollierbarer Erregung schwanken. - Die gehobene Stimmung ist mit vermehrtem Antrieb verbunden, dies führt zu Überaktivität, Rededrang und vermindertem Schlafbedürfnis. - Die Aufmerksamkeit kann nicht

Trennungsangst

Kindliche Trennungsangst (ICD-10: F93.0) gehört zu den emotionalen Störungen des Kindesalters (ICD-10: F93). Merkmale der Trennungsangst des Kindesalters (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Eine Störung mit Trennungsangst soll nur dann diagnostiziert werden, wenn die Furcht vor Trennung den Kern der Angst darstellt und wenn eine solche Angst erstmals während der frühen Kindheit auftrat. - Kindliche Trennungsangst unterscheidet

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