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Abhängigkeitssyndrom

Abhängigkeitssyndrom ist der offizielle Fachausdruck in der ICD-10 (ICD-10: F1x.2) für Sucht, Suchterkrankung, Substanzabhängigkeit, Drogenabhängigkeit, Suchtmittelabhängigkeit, Abhängigkeit und ähnliche Begriffe. Das Abhängigkeitssyndrom kann sich gemäß ICD-10 auf Alkohol, Opioide, Cannabinoide, Sedativa/Hypnotika, Kokain, andere Stimulanzien einschließlich Koffein, Halluzinogene, Tabak und flüchtige Lösungsmittel beziehen. Wenn Sie von irgendeiner Substanz körperlich und/oder psychisch abhängig sind oder Abhängigkeit vermuten,

ADHS

ADHS (ICD-10: F90 hyperkinetische Störungen) ist die Abkürzung von "Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit Hyperaktivität". Bei ADHS treten Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität (Überaktivität) und Impulsivität kombiniert auf. In der Fachwelt ist umstritten, ob es sich bei ADHS überhaupt um eine eigenständige Erkrankung handelt. Merkmale von ADHS (vgl. ICD-10-Online-Dokumentation): - Früher Beginn, meist in den ersten fünf Lebensjahren - Mangel an

Adipositas

Adipositas bezeichnet Übergewichtigkeit (vgl. Wikipedia), die der Gesundheit schaden kann. Adipositas gilt gemäß ICD-10 nicht als psychische Erkrankung, sondern als Stoffwechselstörung. Adipositas kann ganz unterschiedliche (z.B. auch rein bakterielle) Ursachen haben und mit hohem Leidensdruck einhergehen. Immer wenn Übergewichtigkeit psychisch (mit)bedingt ist, können Psychotherapie und insbesondere auch Hypnotherapie wirksam sein. Ziel der Hypnotherapie sind die

ADS

ADS ist die Abkürzung von "Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom". ICD-10: ADS ist nicht als eigenständiges Krankheitsbild in der ICD-10 aufgeführt. ADS-Fälle werden in der ICD-10 unter die Kategorie F98.8 subsumiert. Wie bei ADHS ist in der Fachwelt umstritten, ob es sich bei ADS überhaupt um eine eigenständige Erkrankung handelt. Merkmale von ADS: - Von ADS Betroffene sind unaufmerksam

Affektive Störungen

Affektive Störungen (ICD-10: F3; s. ICD-10-Online-Dokumentation) ist der Überbegriff für eine Reihe von Erkrankungen, bei denen die Affektivität gestört ist. Hierzu gehören insbesondere die manische Episode (ICD-10: F30; s. Manie), die bipolare affektive Störung (ICD-10: F31; s. bipolare Störung), die depressive Episode (ICD-10: F32; s. Depression) und die rezidivierende (mehrfach wiederkehrende) depressive Störung (ICD-10: F33;

Agoraphobie

Die Agoraphobie (ICD-10: F40.0) gehört zu den Angststörungen und hier zum Unterbereich Phobien bzw. phobische Störungen (ICD-10: F40). Merkmale der Agoraphobie (vgl. ICD-10-Online-Dokumentation): - Befürchtungen, das Haus zu verlassen, Geschäfte zu betreten, in Menschenmengen und auf öffentlichen Plätzen zu sein, alleine zu reisen und/oder mit weiter Entfernung von Zuhause zu reisen - Die gefürchteten Situationen

Akute Belastungsreaktion

Eine akute Belastungsreaktion (ICD-10: F43.0) ist eine körperlich und psychisch starke Reaktion auf eine außergewöhnliche, sehr belastende Situation, die zu einer Traumatisierung im Sinne einer PTBS führen kann, aber nicht zwangsläufig führen muss. Merkmale einer akuten Belastungssituation (vgl. ICD-10-Online-Dokumentation): - Vorübergehende Störung, die sich bei einem psychisch nicht manifest gestörten Menschen als Reaktion auf eine

Albträume

Albträume (ICD-10: F51.5) gehören gemäß der ICD-10 zu den Schlafstörungen (ICD-10: F51). Merkmale von Albträumen (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Albträume sind Traumerleben voller Angst oder Furcht, oft mit detaillierter Erinnerung an den Trauminhalt. Dieses Traumerleben ist sehr lebhaft. Themen sind die Bedrohung des Lebens, der Sicherheit oder der Selbstachtung. - Oft besteht eine Wiederholung gleicher oder

Alkoholismus

Alkoholismus (ICD-10: F10.2) ist gleichbedeutend mit "Abhängigkeit von Alkohol", "Alkoholsucht", "Dipsomanie", "Alkoholkrankheit", "Trunksucht". Alkoholismus ist eine Form der Suchterkrankung. Insofern gilt für Alkoholismus alles, was unter Abhängigkeitssyndrom (ICD-10: Fx.2) aufgeführt ist. Alkoholsucht kann mit zahlreichen spezifischen körperlichen und psychischen Symptomen verbunden sein: - netdoktor.de - alkoholismus-hilfe.de - psychosoziale-gesundheit.net - alk-info.com - Wikipedia - suchthilfe-magazin.de -

Allergie

Allergien sind Autoimmunerkrankungen, d.h. Krankheiten, die durch Abwehrreaktionen des Körpers (Immunreaktionen) auf fremde oder körpereigene Stoffe entstehen. Solche Abwehrreaktionen finden eigentlich zum Schutz des Körpers statt. Sie sind z.B. bei Viren und Bakterien, die es als fremd zu erkennen und abzuwehren gilt, sinnvoll. Problematisch wird es hingegen, wenn Abwehrreaktionen gegen an sich ungefährliche Stoffe, wie

Amnesie

Amnesie (s. Wikipedia) ist eine Störung des Gedächtnisses (Gedächtnisstörung; s. Gedächtnisstörungen). Frühere Erlebnisinhalte können nicht mehr oder nur noch zum Teil erinnert werden. Amnesie kann die unterschiedlichsten Ursachen haben, auch rein organische (körperliche). Gegenstand von Psychotherapie kann Amnesie nur werden, wenn der Gedächtnisstörung psychische Ursachen zugrundeliegen oder zumindest mit zugrundeliegen. Hypnotherapie kann bei psychisch bedingter

Andauernde Persönlichkeitsänderung

Andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung (ICD-10: F62.0) kann sich entwickeln, wenn sich die Persönlichkeit eines Menschen nach einer dauerhaften Traumatisierung (z.B. durch Folter oder längeren Aufenthalt in einem Konzentrationslager) irreversibel verändert hat. Die andauernde Persönlichkeitsänderung tritt in Nicht-Kriegszeiten sehr selten auf. Sie entwickelt sich in der Regel im Anschluss an eine akute Belastungsreaktion und eine sich

Angst

Was ist Angst? Angst (im weiteren Sinne) ist eine Reaktion auf innere oder äußere Situationen, die als bedrohlich erlebt werden. Bedroht sein können z.B. der Körper, das Leben, die Selbstachtung, das Selbstbild, innere Glaubenssätze, Wertvorstellungen. Wenn Angst in tatsächlich gefährlichen Situationen entsprechend der real vorhandenen Gefahr als Realangst erlebt wird, ist die Angst berechtigt und

Angststörungen

In diesem Lexikon wird der Begriff Angststörung im weiteren Sinne a) für alle Phobien (s. ICD-10: F40) und b) für alle Angststörungen im engeren Sinne (s. ICD-10: F41) verwendet. Es gibt unterschiedliche Arten von Angststörungen (vgl. Wikipedia). Wesentlich für die Klassifizierung in der ICD-10 ist die Frage, ob es einen konkreten, bekannten Gegenstand als Auslöser

Anorexia nervosa

Anorexia nervosa (Anorexie; s. ICD-10: F50.0) ist eine Form von Essstörung (s. Essstörungen). Anorexia nervosa (Anorexie) wird auch als "Magersucht" bezeichnet. Merkmale der Anorexia nervosa (vgl. ICD-10-Online-Dokumentation): - Die Anorexia nervosa bzw. Anorexie ist durch einen absichtlich selbst herbeigeführten oder aufrechterhaltenen Gewichtsverlust charakterisiert (oft massives Untergewicht, in Extremfällen bis hin zum Verhungern). - Striktes Fasten,

Anpassungsstörungen

Anpassungsstörungen (vgl. Wikipedia) sind Zustände von subjektiver Bedrängnis und emotionaler Beeinträchtigung, die im allgemeinen soziale Funktionen und Leistungen behindern und während des Anpassungsprozesses nach einer entscheidenden Lebensveränderung oder nach belastenden Lebensereignissen auftreten. Weitere Merkmale von Anpassungsstörungen (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Die Belastung kann das soziale Netz des Betroffenen beschädigt haben (wie bei einem Trauerfall oder Trennungserlebnissen) oder

Antipsychotika

Antipsychotika ist der Oberbegriff für alle Medikamente, die symptomatisch zur Behandlung psychotischer Störungen (z.B. bei Schizophrenie) eingesetzt werden (s. Psychopharmaka). Hierunter fallen klassische (typische) Antipsychotika und atypische Antipsychotika. Seit den 1950er Jahren wurde eine Generation von (im nachhinein als "typisch" bzw. "klassisch" bezeichneten) Antipsychotika entwickelt, die konzentrationsabhängig mit erheblichen Nebenwirkungen einhergeht. Als Nebenwirkungen sind vor

Antriebsstörungen

Antriebsstörungen liegen vor, wenn der Wille und die psychische Kraft zur Durchführung von zielgerichteter Aktivität beeinträchtigt sind. Der Antrieb kann vermindert oder aber auch vermehrt sein (vgl. Wikipedia). Antriebsstörungen können mit zahlreichen Erkrankungen, insbesondere auch mit Depression und Manie, einhergehen. Sie können dazu führen, dass der Betroffene Schwierigkeiten hat, die Anforderungen des Alltags und des

Arthrose

Bei Arthrose handelt es sich um Gelenkverschleiß, der das altersübliche Maß überschreitet (s. Wikipedia). Arthrose kann durch unterschiedliche Faktoren entstehen, auch z.B. durch hohes Körpergewicht, durch Knorpelschäden oder als Folge einer Gelenkentzündung (Arthritis, Polyarthritis). Auch falsche Ernährung (Übersäuerung) und psychosoziale Konflikte werden als mögliche Ursachen von Arthrose diskutiert. Wir laden Sie ein, in einer hypnotischen

Asperger-Autismus

Asperger-Autismus (ICD-10: F84.5) gehört zu den "tiefgreifenden Entwicklungsstörungen" (ICD-10: F84; s. ICD-10-Online-Dokumentation). Asperger-Autismus stellt eine leichtere Form des Autismus dar. Merkmale des Asperger-Autismus: - Abweichungen der wechselseitigen sozialen Interaktionen, wie für den Autismus typisch - eingeschränktes, stereotypes, sich wiederholendes Repertoire von Interessen und Aktivitäten - Die Störung unterscheidet sich vom Autismus in erster Linie durch

Asthma bronchiale

Asthma bronchiale (Bronchialasthma) kann viele Ursachen haben. Liegen psychische Ursachen (mit) zugrunde, ist das Asthma psychosomatisch (s. Psychosomatik). Psychosomatisches Asthma bronchiale kann oftmals erfolgreich mit Hypnose behandelt werden. Ziel der Hypnotherapie ist, die zugrundeliegenden psychosozialen Konflikte, die oft bis in die früheste Kindheit zurückreichen, durch Regression aufzudecken und aufzulösen. Bei Kindern mit Bronchialasthma kann in

Atemtraining

Atemtraining ist eine Form von Entspannungstraining (s. Entspannungstechniken, s. Entspannung). Richtiges Atmen kann dazu beitragen, das vegetative Nervensystem zu entspannen (s. vegetatives Nervensystem), Körper und Geist zu harmonisieren und sich des Körpers besser bewusst zu werden. Deshalb werden Atemübungen regelmäßig auch in der Meditation eingesetzt. Videos und Informationen zum Atemtraining: - YouTube-Videos - www.philognosie.net -

Außerkörperliches Erleben

Bei außerkörperlichem Erleben (engl.: Out of Body Experience, OBE; s. Wikipedia) handelt es sich um Erlebnisse, die Menschen außerhalb ihres Körpers machen. Einigen Menschen gelingt es offensichtlich, ihren Körper zu verlassen und dabei spezifische außerkörperliche Erfahrungen zu machen, die auch heilend sein können. Literatur: - Wikipedia (Außerkörperliche Erfahrung) - Robert Monroe (Wikipedia)   QUELLENNACHWEIS: Text:

Autismus

Unterschiedliche Formen des Autismus finden sich in der ICD-10 im Kapitel F84 unter den "tiefgreifenden Entwicklungsstörungen" (s. ICD-10-Online-Dokumentation). Autismus ist gekennzeichnet durch: - Qualitative Abweichungen in den wechselseitigen sozialen Interaktionen und Kommunikationsmustern und durch ein eingeschränktes, stereotypes, sich wiederholendes Repertoire von Interessen und Aktivitäten. - Diese qualitativen Auffälligkeiten sind in allen Situationen ein grundlegendes Funktionsmerkmal

Autogenes Training

Autogenes Training (s. Wikipedia) ist eine Form von Entspannungstraining (s. Entspannungstechniken). Autogenes Training kann dazu beitragen, das vegetative Nervensystem zu entspannen (s. vegetatives Nervensystem), Körper und Geist zu harmonisieren und sich des Körpers besser bewusst zu werden. Deshalb wird auch regelmäßig in der Meditation eingesetzt. Das Autogene Training ist aus der Hypnotherapie entstanden. Es verwendet

Bewegungsstörungen

Bewegungsstörungen sind Störungen der Bewegungs- und Haltungsregulation aller Arten. Die Ursache von Bewegungsstörungen liegt in der Regualation des zentralen Nervensystems (ZNS) (s. das Internet-Lexikon DocCheck Flexikon). Bewegungsstörungen können rein neurologische Ursachen haben. Sie können jedoch auch durch psychische Geschehnisse ausgelöst werden (s. Psychosomatik). Psychosomatisch begründete Bewegungsstörungen werden oft lange Zeit fehldiagnostiziert. PatientInnen wollen vielfach nicht

Binge Eating

Binge Eating (ICD-10: F50.2) ist eine Form von Essstörung (s. Essstörungen), bei der die betroffene Person in regelmäßigen Abständen Heißhungerattacken mit nachfolgenden Essanfällen erleidet. Da nach den Essattacken nicht erbrochen und/oder abgeführt wird, ist Binge Eating in der Regel mit stärkerer Gewichtszunahme verbunden. Merkmale des Binge Eating: - Wiederholte Anfälle von Heißhunger und Fressattacken -

Biofeedback

Biofeedback ist der Sammelbegriff für alle Verfahren, die nicht sichtbare körperliche Vorgänge (z.B. Atmung, Blutdruck, Puls, Körpertemperatur, Hauttemperatur, Hautwiderstand, Entspannungsgrad, Sauerstoffgehalt des Blutes, Gehirnströme) mit technischen Mitteln sichtbar machen. Durch Biofeedback kann der Anwender Kontrolle über die jeweilige(n) Körperfunktion(en) erlangen. Literatur: - Internet-Lexikon DocCheck Flexikon - Wikipedia   QUELLENNACHWEIS: Text: Biofeedback. Autor: Dr. Ilona Hündgen,

Bipolare Störung

Die bipolare Störung (s. ICD-10: F31) ist eine Unterform der affektiven Störungen (s. affektive Störungen). Umgangssprachlich wird die bipolare Störung auch als "manisch-depressive Erkrankung" bzw. als "manische Depression" bezeichnet. Merkmale der bipolaren Störung (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Wenigstens zwei Episoden, in denen Stimmung und Aktivitätsniveau des Betroffenen deutlich gestört sind. - Abwechselnd gehobene Stimmung, vermehrter Antrieb

Blutdruckstörungen

Blutdruckstörungen können psychisch bedingt sein (s. Psychosomatik, s. vegetatives Nervensystem,  s. vegetative Dystonie). Essenzielle Hypertonie (hoher Blutdruck) ist eine Blutdruckerhöhung, für die bei der ärztlichen Abklärung keine körperlichen Ursachen gefunden wurden. In diesem Fall sind die Ursachen oft Stress oder andere psychische Belastungen. Essenzieller Bluthochdruck kann mit Hypnotherapie gut behandelt werden. Finden Sie mit Hypnotherapie

Borderline

Borderline (s. ICD-10: F60.31) ist eine Form von Persönlichkeitsstörung (s. Persönlichkeitsstörungen). Die korrekte Bezeichnung gemäß ICD-10 lautet "Emotional instabile Persönlichkeitsstörung, Borderline-Typ". Merkmale von Borderline (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Eine Persönlichkeitsstörung mit deutlicher Tendenz, Impulse ohne Berücksichtigung von Konsequenzen auszuagieren, verbunden mit unvorhersehbarer und launenhafter Stimmung. - Neigung zu emotionalen Ausbrüchen und eine Unfähigkeit, impulshaftes Verhalten zu

Bruxismus

Bruxismus ist unbewusstes nächtliches Zähneknirschen, das meistens in den Leichtschlafstadien auftritt. Bruxismus ist in der ICD-10 nicht als eigenständige Erkrankung ausgewiesen. Er wird unter F45.8 ("sonstige somatoforme Störungen") diagnostiziert. Hauptsächlicher Auslöser für nächtliches Zähneknirschen ist innere Anspannung bzw. seelisch-emotionaler Stress. Dieser emotionale Stress kann sehr effektiv durch Hypnotherapie behandelt werden. Die Entkrampfung der Gesichts- und

Bulimia nervosa

Die Bulimia nervosa (Bulimie, Ess-Brech-Sucht; s. ICD-10: F50.2) ist eine Form von Essstörung (s. Essstörungen). Merkmale der Bulimia nervosa (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Wiederholte Anfälle von Heißhunger und Fressattacken mit nachfolgendem Erbrechen oder Gebrauch von Abführmitteln - Übertriebene Beschäftigung mit der Kontrolle des Körpergewichts - Viele psychische Merkmale der Bulimie ähneln denen der Anorexia nervosa (Anorexie),

Burnout

Burnout ist keine psychiatrische Diagnose der ICD-10 (nicht in Kapitel F5 enthalten). Burnout wird in der ICD-10 unter Z73.0 ("Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung") diagnostiziert. Auch im aktuellen Klassifikationssystem der American Psychiatric Association, dem diagnostischen und statistischen Handbuch psychischer Störungen (DSM-5), ist Burnout nicht als eigenständige Diagnose genannt. Als wichtigste Ursache für

Business-Hypnose

Die Business-Hypnose ist eine Form der Themen-Hypnose, die wir im Hypnosis Center anbieten. Business-Hypnose wird von HypnotiseurInnen durchgeführt, die zugleich Business-Coaches sind. Dadurch erhalten Sie eine spezifische Hypnose, die optimal auf Ihre geschäftlichen Ziele ausgerichtet ist.   QUELLENNACHWEIS: Text: Business-Hypnose. Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum Stichworte: hypnose, hypnose münchen, business hypnose,

Chronische Polyarthritis

Chronische Polyarthritis (CP) (Synonyme: rheumatoide Arthritis, primär chronische Polyarthritis [PCP]) zählt zu den Autoimmunerkrankungen und den psychosomatischen Erkrankungen (s. Psychosomatik). Chronische Polyarthritis ist eine chronische systemische Erkrankung, d.h. sie betrifft den gesamten Körper. Der Körper bildet Antikörper gegen körpereigene Stoffe, d.h. das Immunsystem greift körpereigenes Gewebe an. Im Gegensatz zur Arthrose, dem "Gelenkverschleiß", sind bei

Colitis ulcerosa

Colitis ulcerosa ist eine Darmerkrankung, die durch unterschiedliche Faktoren entstehen kann. Es werden psychische Einflüsse diskutiert (s. Psychosomatik). Wenn keine organischen Ursachen zu finden sind, ist davon auszugehen, dass die Erkrankung psychosomatisch oder zumindest psychisch mitbedingt ist. In diesem Fall raten wir zusätzlich zur konventionellen Therapie und zusätzlich zu einer kontinuierlichen Psychotherapie (z.B. Verhaltenstherapie) zu

Demenz

Demenz (ICD-10: F01, F02, F03) ist ein Sammelbegriff für neurologisch-degenerative Erkrankungen im Bereich des Zentralnervensystems (ZNS), die mit fortschreitendem Gedächtnisverlust und dem Verlust kognitiver Fähigkeiten einhergehen und bisher als nicht heilbar gelten. Jedoch lassen sich der Forschritt der Demenz innerhalb bestimmter Grenzen aufhalten und Wohlbefinden sowie Lebensqualität verbessern. Hierzu kann Hypnotherapie als begleitende, nicht-kausale Therapie

Depression

Depression ist eine Unterform der affektiven Störungen (s. affektive Störungen; s. ICD-10: F3). Bei der Depression herrschen phasenweise Stimmungstiefs (negative Stimmung und Gedanken), Antriebslosigkeit, mangelndes Interesse, mangelnde Leistungsfähigkeit und mangelndes Selbstwertgefühl vor. Stimmungsschwankungen kommen auch regelmäßig bei gesunden Menschen vor. Depressive Stimmungstiefs sind jedoch beim Erkrankten hinsichtlich Intensität und Dauer deutlicher ausgeprägt als beim gesunden

Derealisations- und Depersonalisationssyndrom

Das Depersonalisations- und Derealisationssysndrom wird in der ICD-10 unter F48.1 diagnostiziert. Merkmale des Depersonalisations- und Derealisationssysndroms (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Eine seltene Störung, bei der ein Patient spontan beklagt, das seine geistige Aktivität, sein Körper oder die Umgebung sich in ihrer Qualität verändert haben, und unwirklich, wie in weiter Ferne oder automatisiert erlebt werden. - Neben

Dermatozoenwahn

Der Dermatozoenwahn ist eine Form des Wahns (s. Wahn) und gehört somit zu den psychotischen Störungen (s. psychotische Störung). Er stellt keine eigenständige Erkrankung gemäß ICD-10 dar. Literatur: - Internet-Lexikon DocCheck Flexikon - Wikipedia   QUELLENNACHWEIS: Text: Dermatozoenwahn. Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum Stichworte: dermatozoenwahn, dermatozoenwahn hypnose, dermatozoenwahn münchen, dermatozoenwahn hypnose

Dissoziative Störungen

Die dissoziativen Störungen (ICD-10: F44) umfassen eine Reihe unterschiedlicher Erkrankungsarten, bei denen die Identität des Denkens, Fühlens und/oder Empfindens mit den dazugehörigen Situationen, mit dem Körper und/oder mit dem eigenen Ich verlorengegangen ist. Alle dissoziativen Erkrankungen sind psychisch bedingt und werden dem Bereich der Psychosomatik zugerechnet. Allgemeine Merkmale aller Arten von dissoziativen Störungen (s. ICD-10-Online-Dokumentation):

Drogen

1. Drogenarten: In Kapitel F1 der ICD-10 sind alle psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen aufgeführt, die durch psychotrope Substanzen (= Substanzen, die auf die Psyche wirken) entstehen können. Die ICD-10 teilt die Gesamtheit der Drogen in die folgenden Kategorien ein (s. ICD-10-Online-Dokumentation): Alkohol, Opioide, Cannabinoide, Sedativa/Hypnotika, Kokain, andere Stimulanzien einschließlich Koffein, Halluzinogene, Tabak, flüchtige Lösungsmittel. 2.

Dystonie

s. Vegetative Dystonie   QUELLENNACHWEIS: Text: Dystonie, vegetative Dystonie Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum Stichworte: dystonie, dystonie hypnose, dystonie münchen, dystonie hypnose münchen, vegetative dystonie, vegetative dystonie hypnose, vegetative dystonie münchen, vegetative dystonie hypnose münchen, therapie dystonie, therapie dystonie hypnose, therapie dystonie münchen, therapie dystonie hypnose münchen, therapie vegetative dystonie, therapie vegetative dystonie

EMDR

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eine wissenschaftliche Methode, mit der Traumatisierungen effizient behandelt werden können (s. Traumatherapie). EMDR und Verhaltenstherapie mit einer/einem auf Traumatherapie spezialisierten Psychologin/Psychologen (fragen Sie nach entsprechenden Zusatzausbildungen!) sind in der Traumatherapie augenblicklich die beiden Methoden der Wahl. Gerne kombinieren wir Hypnotherapie mit EMDR für Sie. Auch bei EMDR können

Emotionale Störungen

Emotionale Störungen und emotionale Krisen sind Störungen bzw. Krisen im Bereich der Emotionalität bzw. Emotion. "Emotionalität" bezeichnet die Gesamtheit des Gefühlslebens bzw. der Affektivität (nicht: des Affekts!), also der Vielzahl der Möglichkeiten, an etwas gefühlsmäßig beteiligt zu sein. Emotionale Störungen liegen vor allem den affektiven Störungen (s. affektive Störungen; ICD-10: F3) zugrunde. Hier ist insbesondere

Enkopresis

Enkopresis (ICD-10: F98.1) liegt vor, wenn ein Kind einkotet, das zuvor bereits sauber war. Bitte suchen Sie in diesem Fall eine(n) Kinder- und Jugendlichen-Psychologin/Psychologen auf. Literatur: - Internet-Lexikon DocCheck Flexikon   QUELLENNACHWEIS: Text: Enkopresis. Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum Stichworte: enkopresis, enkopresis hypnose, enkopresis münchen, enkopresis hypnose münchen, einkoten, einkoten hypnose,

Entspannungstechniken

Entspannung ist das Gegenstück zu Anspannung. Anspannung und Entspannung sind zwei Pole, die sich gegenseitig bedingen und sich in allem, was man tut, in der Summe in etwa die Waage halten sollten: in ständigem Wechsel sollte der Anspannung Entspannung und der Entspannung Anspannung folgen. In der heutigen Zeit ist jedoch das Lebenstempo, wie in keinem

Entzugssyndrom

Ein Entzugssyndrom (ICD-10: F1x.3) ist die Gesamtheit der körperlichen und psychischen Symptome, die auftreten, wenn eine psychotrope Substanz, von der Abhängigkeit besteht, über einen bestimmten Zeitraum (einige Stunden oder Tage) hinweg NICHT eingenommen wird. Die Art und Intensität der Symptomatik des Entzugssyndroms ist substanz- und gebrauchsabhängig. Wenn das Entzugssyndrom mit Delir auftritt, wird "ICD-10: F1x.4

Enuresis

Nichtorganische Enuresis (ICD-10: F98.0; s. ICD-10-Online-Dokumentation) liegt vor, wenn ein Kind einnässt, das zuvor bereits trocken war. Bei nichtorganischer Enuresis erfolgt die Einnässung ausschließlich aus psychischen Gründen. Enuresis kann auch organisch, also rein körperlich bedingt sein. Bei organischer Enuresis sind ausschließlich Kinderärzte, Ärzte und/oder Fachärzte für die Behandlung zuständig. Psychotherapie ist dann kontraindiziert. Enuresis nocturna

Epilepsie

Epilepsie (ICD-10: G40; s. ICD-10-Online-Dokumentation) gilt nicht als psychiatrische Erkrankung und Diagnose. Die Ursachen von Epilepsie (Fallsucht, Krampfleiden, Anfallsleiden) können ganz unterschiedlich sein. Sind die Ursachen nicht rein organisch, sondern auch psychisch bedingt oder mitbedingt, kann Psychotherapie und insbesondere auch Hypnotherapie bei Epilepsie hilfreich sein. Psychotherapie/Hypnotherapie kann Patienten im Umgang mit der Erkrankung und in

EPMS

Extrapyramidalmotorische Störungen (EPMS; kurz: extrapyramidale Störungen [EMS]) sind Störungen im extrapyramidalen System des zentralen Nervensystems (ZNS), die sich in der Skelettmuskulatur als Bewegungsstörungen auswirken. Das extrapyramidale System steuert die Grobmotorik. Es bildet damit die Basis für das pyramidale System, das beim Menschen die Feinmotorik steuert. Extrapyramidalmotorische Störungen können zahlreiche Ursachen haben. Sie können auch bei

Ernährung

Ernährung ist, wie z.B. auch ausreichende Bewegung, ein wichtiger Faktor in der Herstellung und Erhaltung der Gesundheit. Die Ernährung sollte basisch sein, weil Übersäuerung Ursache für zahlreiche Erkrankungen sein kann. Es gibt viele Anregungen zur gesunden Ernährung im Internet und in Bücher. Sehen Sie sich selbst um, und essen Sie, wonach Ihr Körper verlangt. Hören

Erschöpfungssyndrom

Ein Syndrom ist keine diagnostizierbare Erkrankung, sondern ein Bündel typischer Symptome, das bei unterschiedlichen Erkrankungen vorkommen kann. Dieses Symptomenbündel kann unterschiedlichen Erkrankungen zugeordnet werden. So gibt es z.B. das "depressive Syndrom", das "Burnout-Syndrom" (s. Liste der medizinischen Syndrome), das "Autismus-Syndrom" und eben auch das "Erschöpfungssyndrom" (die letzten beiden sind nicht in der Liste der medizinischen

Erstgespräch

Das Erstgespräch in einer psychotherapeutischen bzw. hypnotherapeutischen Therapie dient dem gegenseitigen Kennenlernen sowie der Feststellung der Symptomatik und deren möglichen Ursachen und Hintergründe. Im Erstgespräch haben Sie die Möglichkeit, frei und so lange und detailliert, wie Sie möchten, über Ihre Erkrankung, über Ihre Einschätzung der Symptomatik und über Ihre Ziele zu berichten. Dann werden wir

Essstörungen

Essstörungen (s. ICD-10: F50) sind Erkrankungen, die sich auf das Essverhalten, auf die Einstellung zum Essen sowie auf Körperfaktoren, die mit dem Essen in Verbindung stehen, zu tun haben. In der therapeutischen Praxis kommen die drei folgenden Arten von Essstörungen häufig vor (s. ICD-10-Online-Dokumentation): 1. Anorexia nervosa, Anorexie, Magersucht (s. ICD-10: F50.0) → striktes Hungern,

Extrapyramidalmotorische Störungen

s. EPMS   QUELLENNACHWEIS: Text: Extrapyramidalmotorische Störungen, EPMS. Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum Stichworte: extrapyramidalmotorische störungen, extrapyramidalmotorische störungen münchen, epms, epms münchen, bewegungsstörung, bewegungsstörung münchen, bewegungsstörungen, bewegungsstörungen münchen, motorische störungen, motorische störungen münchen, unerwünschte nebenwirkungen, unerwünschte nebenwirkungen münchen, unerwünschte nebenwirkungen medikamente, unerwünschte nebenwirkungen medikamente münchen, nebenwirkungen medikamente, nebenwirkungen medikamente münchen, nebenwirkungen

Fantasiereisen

In Fantasiereisen und Trancereisen aktiviert der Klient in Trance eigene innere Bilder zu vorgegebenen oder eigenen Themen. Fantasiereisen und Trancereisen können dazu genutzt werden zu entspannen, Ereignisse neu zu erleben, Situationen neu zu bewerten, Kraft zu tanken, sich selbst nahe zu sein. Der therapeutische Nutzen von Fantasiereisen und Trancereisen besteht darin, in Trance neue heilende

Fibromyalgie

Fibromyalgie geht mit chronischen Schmerzen, Erschöpfung, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, Antriebsschwäche, Schwellungsgefühl an Händen, Füßen und Gesicht und vielen weiteren Beschwerden einher. Die betroffenen Personen haben, vor allem wegen der chronischen Schmerzen (z.B. an der Muskulatur, den Gelenken und dem Rücken) oft eine jahrelange Ärzte-Odyssee hinter sich, ohne dass die Ursache für den Schmerz ermittelt werden konnte.

Fingernägelkauen

Das Fingernägelkauen (= Onychophagie; Nägelkauen) wird in der ICD-10 unter F98.8 ("Sonstige näher bezeichnete Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend") diagnostiziert (s. ICD-10-Online-Dokumentation). In einer Vielzahl der Fälle liegt dem Fingernägelkauen eine innere Anspannung zugrunde, die die unterschiedlichesten psychischen Ursachen haben kann, die oft in der Kindheit liegen. Hypnotherapie ist

Fitness

Fitness ist körperliches und geistiges Wohlbefinden im allgemeinen Sinne. Wer seine Fitness durch Kraft- und Ausdauertraining trainiert, sich gesund ernährt und sich zugleich von negativem Stress fernhält, hält Alltagsbelastungen, beruflichen Belastungen und sonstigen Anforderungen des Lebens zumeist besser stand, ist gesünder und hat eine höhere Lebenserwartung. Wichtig ist, sich im Fitness-Bereich nicht unter Druck zu

Frühkindlicher Autismus

Frühkindlicher Autismus (= Kanner-Syndrom, Kanner-Autismus; ICD-10: F84.0) gehört zu den „tiefgreifenden Entwicklungsstörungen“ (ICD-10: F84; s. ICD-10-Online-Dokumentation). Ausprägung und Schweregrad des frühkindlichen Autismus können ganz unterschiedlich sein. Merkmale des frühkindlichen Autismus: - Charakteristisches Muster abnormer Funktionen in den folgenden psychopathologischen Bereichen: in der sozialen Interaktion, der Kommunikation und im eingeschränkten stereotyp repetitiven Verhalten. - Die abnorme

Geburt mit Hypnose

Geburt mit Hypnose ist eine moderne, innovative Art, die Geburt schmerzfrei oder mit geringeren Schmerzen zu erleben (s. Hypnosis-Babys). Schmerzfreie bzw. schmerzreduzierte Geburt durch Hypnose ist sowohl zu Hause (Habammen- oder Alleingeburt) als auch im Krankenhaus möglich.   QUELLENNACHWEIS: Text: Geburt mit Hypnose. Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum Stichworte: geburt, geburt

Gedächtnisstörungen

Gedächtnisstörungen sind Beeinträchtigungen der Merk- und Erinnerungsfähigkeit. Betroffen sind so genannte deklarative Gedächtnisinhalte, das sind aufzählbare, beschreibbare oder vorstellbare und bewusstseinsfähige Informationen. Je nach Art der Störung des Gedächtnisses können sie episodische, autobiographische, semantische, verbale oder visuo-räumliche Gedächtnisinhalte betreffen. Die Gedächtnisinhalte des deklarativen Gedächtnisses bestehen nicht aus konkreten Wahrnehmungsinhalten, sondern sind bereits eine multimodale Abstraktion

Generalisierte Angststörung

  Die generalisierte Angststörung (ICD-10: F41.1) gehört zu den Angststörungen und hier zum Unterbereich „andere Angststörungen“ (ICD-10: F41). Merkmale der generalisierten Angststörung (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Anspannung, Sorgen, beständiges Grübeln, Befürchtungen in bezug auf alltägliche Ereignisse - Die Angst ist generalisiert und anhaltend - Die Angst ist "frei flottierend", d.h. nicht auf bestimmte Umgebungsbedingungen beschränkt -

Gesprächspsychotherapie

  Gesprächspsychotherapie ist ein humanistisches Psychotherapieverfahren. Mermale der Gesprächspsychotherapie: - Echtheit, Wahrhaftigkeit - Bedingungslose positive Wertschätzung - Empathie - Kongruenz - Der Therapeut fasst nur zusammen und spiegelt Gefühle - Keine Beeinflussung, keine Beratung, keine Lenkung - Selbstverantwortung. Die Prinzipien der Gesprächspsychotherapie gelten heutzutage für nahezu jedes Therapieverfahren. Literatur: - Wikipedia - therapie.de - spektrum.de

Gestalttherapie

Die Gestalttherapie ist eine Form der Psychotherapie. Merkmale der Gestalttherapie: - Erfahrungs- und Erlebnisorientierung - Fähigkeit des Organismus zur Selbstregulierung und Selbstheilung - Therapeut selbst als partnerschaftlichen Begleiter (und nicht als Produzent der Veränderung seines Klienten) - Erleben im Hier-und-Jetzt ist zentral und Ausgangspunkt der Therapie - Emotionen stehen im Mittelpunkt - Übungen, Experimente, situationsbezogene

Gesundheit

  Gesundheit wird unterschiedlich definiert: 1. Abwesenheit von Krankheit 2. Gesundheitsdefinition der WHO (1948): "Gesundheit ist ein Zustand völligen psychischen, physischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit und Gebrechen. Sich des bestmöglichen Gesundheitszustandes zu erfreuen ist ein Grundrecht jedes Menschen, ohne Unterschied der Rasse, der Religion, der politischen Überzeugung, der wirtschaftlichen

Gewalt

  Gewalt kann zu Traumatisierung führen. Daraus können zahlreiche körperliche und psychische Erkrankungen resultieren. Traumatisierungen können mit Traumatherapie (EMDR oder Verhaltenstherapie bei speziell ausgebildeten TraumatherapeutInnen) behandelt werden. Literatur: - KinderschutzZentrum München - fbb - Frauen gegen Gewalt e.V. - Polizei-Beratung - Häusliche Gewalt - MUM - Münchner Unterstützungsmodell gegen häusliche Gewalt - ILM - Interventionsstelle

Gewichtsreduktion

  Gewichtsreduktion als hypnotherapeutische Kurzintervention (2-3 Sitzungen, Themenhypnose) ist immer dann angemessen, wenn - das Körpergewicht so hoch ist, dass gesundheitliche Risiken bestehen - die die Gewichtszunahme durch ungünstiges Essverhalten entstanden ist - man sich nicht wohl in seiner Haut fühlt. Wir bieten Hypnotherapie zur gesunden Gewichtsreduktion als Kurzintervention (2-3 Sitzungen) unter Themenhypnose an. Wir

Halluzination

Halluzinationen gehören zu den Wahrnehmungsstörungen. Halluzinationen sind Trugwahrnehmungen, denen kein entsprechender Außenreiz zugrundeliegt. Es werden die folgenden Arten von Halluzinationen unterschieden: - Optische Halluzinationen - Akustische Halluzinationen - Geruchshalluzinationen - Geschmackshalluzinationen - Taktile (haptische) Halluzinationen - Körperhalluzinationen (= Zönästhesie). Unterformen der optischen Halluzinationen: - Metamorphopsie: verzerrte Wahrnehmung von Dingen (Farben, Gegenständen) - Makropsie/Mikropsie: Gegenstände werden

Hauterkrankungen

  Hauterkrankungen bzw. Hautprobleme können die unterschiedlichsten Ursachen haben, auch psychische. Bitte lassen Sie Ihre Hauterkrankung bzw. Ihr Hautproblem zunächst ärztlich-dermatologisch abklären. Wenn Sie bei einer Hauterkrankung bzw. einem Hautproblem einen psychosomatischen Hintergrund vermuten, freuen wir uns, Sie bei uns zur Hypnotherapie begrüßen zu dürfen! Hypnotherapie lässt sich bei allen psychosomatischen Erkrankungen gut mit anderen

Heilung

  Heilung bezeichnet den Prozess hin von einer pathologischen Veränderung zu einem gesunden Ausgangszustand. Heilung kommt durch die Selbstheilungskräfte des Menschen zustande. TherapeutInnen können Hilfe zur Selbsthilfe geben, der eigentliche Anstoß zur Heilung muss von der/dem Betroffenen selbst ausgehen. Die Klientin/der Klient übernimmt die Verantwortung für die eigene Heilung immer selbst! Nicht jede Heilung geschieht

Herzschmerzen

  Herzschmerzen und sonstige Herzprobleme können organisch und/oder psychosomatisch sein (s. Psychosomatik). Wenn die Herzprobleme psychosomatisch sind, sind sie mit Hypnose behandelbar und können - bei erfüllten weiteren Voraussetzungen - in der ICD-10 u.a. unter den folgenden Kategorien diagnostiziert werden: 1. Hypochondrische Störung (ICD-10: F45.2) 2. Somatoforme autonome Funktionsstörung (ICD-10: F45.30) → ehemals Herzangst-Syndrom 3.

Hormonelle Störung

  Hormonelle Störungen können psychisch bedingt oder mitbedingt sein. Stress kann über Daueranspannung des vegetativen Nervensystems (s. vegetatives Nervensystem) sämtliche Organe und somit auch den gesamten Stoffwechsel (inklusive des Hormonstoffwechsels) negativ beeinflussen. Indem Hypnotherapie innere Stressoren durch Regression ud Körperarbeit auffindig macht und beseitigt, kann sie auch den Hormonstoffwechsel indirekt beeinflussen. Wenn Sie vermuten, dass

Hypnoseausbildung

  Das Hypnosis Center bietet regelmäßig Kurse an, in denen Sie sich zur Hypnotiseurin/zum Hypnotiseur ausbilden lassen können. Bleiben Sie über die Termine auf dem Laufenden, indem Sie jetzt unseren Newsletter bestellen.   QUELLENNACHWEIS: Text: Hypnoseausbildung. Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum Stichworte: ausbildung hypnose, ausbildung hypnose münchen, weiterbildung hypnose, weiterbildung hypnose

Hypnosetherapie

Hypnosetherapie (= Hypnotherapie, = Hypnosepsychotherapie) ist Therapie mit Hypnose, also therapeutisch eingesetzte Hypnose. Hypnose ist ein schlafähnlicher Zustand, aber kein Schlaf, denn der Geist ist wach, während der Körper tief entspannt ist. Informieren Sie sich im Internet kostenlos über die wichtigsten Grundbegriffe zur Hypnose: Hypnose: https://de.wikipedia.org/wiki/Hypnose Hypnotherapie: https://de.wikipedia.org/wiki/Hypnotherapie Hypnotische Trance: https://de.wikipedia.org/wiki/Hypnotische_Trance Facebook-Gruppe "hypnospirits": https://www.facebook.com/groups/1717060525213345/. Hypnosetherapie

Hypnosis-Babys

Hypnosis-Babys ist ein Projekt zur schmerzfreien Geburt in Hypnose (s. hypnosis-babys.de). Hypnosis-Babys (im engeren Sinne) ist ein deutschsprachiges, innovatives sechswöchiges Trainingsprogramm zur entspannten Vorbereitung auf eine sanfte, idealerweise schmerzfreie, natürliche Geburt mit Hypnose. Dieses Programm ist in erster Linie für werdende Mütter und ihre geburtsbegleitenden Helfer für die Anwendung zu Hause in einer ruhigen Umgebung

Hypochondrische Störung

  Die hypochondrische Störung (ICD-10: FF45.2)  gehört zu den psychosomatischen Erkrankungen (s. Psychosomatik). Merkmale der hypochondrischen Störung (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Vorherrschendes Kennzeichen ist eine beharrliche Beschäftigung mit der Möglichkeit, an einer oder mehreren schweren und fortschreitenden körperlichen Krankheiten zu leiden. - Die Patienten manifestieren anhaltende körperliche Beschwerden oder anhaltende Beschäftigung mit ihren körperlichen Phänomenen. -

Hypomanie

Hypomanie (ICD-10: F30.0) ist eine Form der affektive Störungen (s. affektive Störungen). Merkmale der Hypomanie (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Anhaltende leicht gehobene Stimmung, gesteigerter Antrieb und Aktivität und in der Regel auch ein auffallendes Gefühl von Wohlbefinden und körperlicher und seelischer Leistungsfähigkeit. - Gesteigerte Geselligkeit, Gesprächigkeit, übermäßige Vertraulichkeit, gesteigerte Libido und vermindertes Schlafbedürfnis sind häufig vorhanden,

ICD-10

ICD-10 ist die Abkürzung für "International Classification of Diseases". Die ICD-10 ist eine Klassifikation psychischer Störungen, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgegeben wurde. In der ICD-10 sind alle psychiatrischen Störungen und deren Diagnosekriterien beschrieben, die die Psychiatrie als existierend annimmt. Grundlage für die ICD-10 ist das US-amerikanische DSM (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders),

Ich-Störungen

Ich-Störungen sind Störungen, bei denen die Einheitlichkeit des Ich-Erlebens aufgehoben ist. Die Grenze zwischen Ich und Umwelt ist in unterschiedlichem Maße beschädigt oder zerbrochen. Die Gehirnbereiche arbeiten schlecht bzw. kaum zusammen. Zu den Ich-Störungen gehören: - Gedankeneingebung - Gedankenausbreitung - Gedankenentzug - Fremdsteuerung, Fremdkontrolle - Depersonalisation - Derealisation. Ich-Störungen gehören zu den psychotischen Störungen (s.

Illusion

Eine Illusion ist eine Form der Wahrnehmungsstörung. Sie bezeichnet eine Sinnestäuschung, die dadurch entsteht, dass ein realer Sinneseindruck fehlinterpretiert wird. Beispiele: - Ein kleines Kind hält einen Kleiderhaufen auf einem Stuhl nachts für eine Hexe. - Ein Zauberer täuscht seine Zuschauer durch visuelle Tricks. Krankheitssymptom kann die Illusion z.B. sein, wenn eine betroffene Person im

Innerer Dialog

Jeder kennt inneren Dialog von zahlreichen Gesprächen her, die wir häufig mit uns selbst führen. Solche Selbstgespräche können entweder innerlich geführt werden (inneres Gespräch) oder aber akustisch wahrnehmbar sein. Die Wirkung ist in beiden Fällen nahezu dieselbe: wir programmieren uns auf die jeweiligen Inhalte und Emotionen, die wir in den Selbstgesprächen produzieren, selbst. Negativ-destruktive Selbstgespräche

Inneres Kind

Die Arbeit mit dem inneren Kind ist sehr wichtiges Thema in vielen Therapieformen. Das "innere Kind" steht stellvertretend für Erlebnisse, Denkweisen, Gefühle, Erinnerungen und Erfahrungen, die in der eigenen Kindheit entstanden. Viele Klienten befinden sich in Therapie, weil sie ihre Wunden aus der Kindheit heilen möchten. In diesen Fällen ist die Heilung des inneren Kindes,

Katalepsie

Katalepsie / Starrsucht ist eine neurologische Störumg. Bei der Katalepsie werden bestimmte aktiv oder passiv eingenommene Körperhaltungen über lange Zeiten hinweg starr beibehalten. Dies liegt daran, dass der Muskeltonus erhöht ist. Wenn sich die Gliedmaßen von einer dritten Person leicht in eine neue Position biegen lassen, um dann in dieser neuen Haltung zu verharren, wird

Kataplexie

Unter Kataplexie (ICD-10: G47.4) versteht man den plötzlichen vollständigen Verlust des Muskeltonus in emotionalen Situationen (Freude, Lachen, Erregung, Ärger, Erschrecken u.ä.). Eine einzelne Attacke dauert von einigen Sekunden bis hin zu wenigen Minuten. Es können die gesamte Skelettmuskulatur oder einzelne Muskelgruppen betroffen sein. Eine kataplektische Attacke endet schlagartig und vollständig, d.h. die betroffenen Personen ist

Katatonie

Katatonie ist keine Erkrankung, die in der ICD-10 notiert ist, sondern ein psychomotorisches Syndrom, d.h. sie kann bei unterschiedlichen Erkrankungen auftreten. Katatone Symptome kommen vor allem in der folgenden Form bei der katatonen Schizophrenie, einem speziellen Typ der Schizophrenie, vor (s. DocCheck Flexikon): Im katatonen Stupor ist der Patient bewegungslos. Er verharrt in einer starren

Kinder- und jugendpsychiatrische Störungen

Erkrankungen wie Depression können bei Kindern und Jugendlichen ganz andere Symptome als bei Erwachsenen haben. Zweitens gibt es Störungen, die nur bei Kindern und Jugendlichen auftreten. Diese Erkrankungen werden als Kinder- und jugendpsychiatrische Störungen bezeichnet. Es ist sinnvoll, bei psychiatrischen Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen speziell ausgebildete Kinder- und Jugendlichen-Psychologen aufzusuchen. Kinder- und Jugendlichen-Psychologen können

Klangtherapie

Klangtherapie ist der Sammelbegriff für eine Vielzahl von therapeutischen Verfahren, bei denen durch akustische Information (Töne, Geräusche, Musik, Schallwellen) Gefühle und Empfindungen positiv beeinflusst werden sollen. Klänge beruhigen, harmonisieren und entspannen. In der Klangtherapie wird angenommen, dass nicht nur der hörbare Teil der Schallwellen therapeutisch nutzbar ist, sondern dass der Klang auf den gesamten Körper,

Kognitive Therapie

Kognitive Therapie (= kognitive Verhaltenstherapie) ist ein Teilbereich der Verhaltenstherapie und insofern eine Form von Psychotherapie. Kognitive Therapie umfasst zahlreiche hypnotherapeutische Methoden, in deren Vordergrund vor allem Selbststeuerung steht. Die kognitive Verhaltenstherapie hat sich insbesondere in der Behandlung von Phobien, Panikattacken und Depressionen als effektiv erwiesen. Kognitive Verfahren können mit gutem Erfolg in die Hypnotherapie

Konditionierung

Konditionierung ist der Vorgang und das Ergebnis des Lernens mit Reiz-Reaktions-Mustern. Insbesondere werden klassische Konditionierung und operante Konditionierung unterschieden. Literatur: – Internet-Lexikon DocCheck Flexikon – Wikipedia   QUELLENNACHWEIS: Text: Konditionierung. Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum Stichworte: konditionierung, konditionierung hypnose, konditionierung münchen, konditionierung hypnose münchen, behaviourismus, behaviourismus hypnose, behaviourismus münchen, behaviourismus hypnose

Körperarbeit

Körperarbeit ist ein Sammelbegriff für Körperübungen und Behandlungen des Körpers, die z.B. das Körpererleben erhöhen das Körpergefühl verbessern das Körperbewusstsein erhöhen die Körperhaltung verbessern Bewegungsabläufe verbessern Körperblockaden auflösen die Durchlässigkeit des Körpers erhöhen die Genussfähigkeit des Körpers erhöhen. Körperarbeit kann im Rahmen von Therapie u.a. dann wichtig sein, wenn der Körper die therapeutisch angestrebten Veränderungen

Krafttier

Krafttiere gibt und gab es in allen Kulturen, nicht nur im Schamanismus. Tiere sind Teil der Natur. Wie die Natur insgesamt können sie helfen, heilen und stärken. Tiere geben generell Kraft, insofern sind alle Tiere "Krafttiere". Mit Tieren, die nicht in Gefangenschaft gehalten werden, macht man sich die Natur zum Partner. Wer gesund werden will,

Krampfanfälle

Krampfanfälle können ganz unterschiedliche Ursachen haben, neurologische (s. Epilepsie) wie auch psychogen-psychosomatische (s. Psychosomatik). Psychische Krampfanfälle können in der ICD-10 unter "Dissoziative Krampfstörung" (ICD-10: F44.5) diagnostiziert werden. Merkmale der dissoziativen Krampfstörung (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Dissoziative Krampfanfälle können epileptischen Anfällen bezüglich ihrer Bewegungen sehr stark ähneln. Zungenbiss, Verletzungen beim Sturz oder Urininkontinenz sind jedoch selten. -

Krebs

Krebs ist der Oberbegriff für alle Formen bösartiger (maligner) Tumorerkrankungen. Charakteristisch für maligne Tumorerkrankungen ist die Degeneration und Umwandlung gesunder Zellen zu unkontrolliert wachsenden Tumorzellen, die sich in gesundem Gewebe ausbreiten und dieses verdrängen und zerstören können. Die Ursachen von Krebs sind vielfach unklar und multifaktoriell (genetische Veranlagung, Persönlichkeitsfaktoren, Schadstoffe, Lebensumstände u.ä.). Krebs kann psychisch

Langzeittherapie

Langzeittherapie ist eine Therapie, die regelmäßig stattfindet, mindestens 1-2 Jahre dauert und nicht, wie eine Kurzintervention, nur aus zwei, drei oder fünf Sitzungen besteht. Kurzinterventionen haben ihre Berechtigung immer dann, wenn ein Problem mit einer kurzen Intervention ursächlich sinnvoll gelöst werden kann; eine symptomatische Behandlung im gegebenen Kontext sinnvoll erscheint. In diesem Fall muss die

Lichttherapie

Lichttherapie ist ein medizinisch anerkanntes Verfahren zur Behandlung verschiedener Erkrankungen, insbesondere von saisonaler Depression (ICD-10: F32.8 sonstige depressive Episoden). Manche Menschen werden im Winter aufgrund mangelnden Sonnenlichts und des demzufolge fehlenden Vitamin D3 depressiv. In diesem Fall kann es hilfreich sein, das Lichtdefizit zusätzlich durch Licht einer künstlichen Lichtquelle auszugleichen. Merkmale der Lichttherapie: - Dauer

Manie

Manie (ICD-10: F30.0) ist eine Form der affektive Störungen (s. affektive Störungen). Merkmale der Manie (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Die Stimmung ist situationsinadäquat gehoben und kann zwischen sorgloser Heiterkeit und fast unkontrollierbarer Erregung schwanken. - Die gehobene Stimmung ist mit vermehrtem Antrieb verbunden, dies führt zu Überaktivität, Rededrang und vermindertem Schlafbedürfnis. - Die Aufmerksamkeit kann nicht

Massage

Im Hypnosis Center werden im Bereich der Massage ausschließlich Gesundheits- und Wohlfühlmassagen durchgeführt. Gesundheits- und Wohlfühlmassagen sind nicht-therapeutische Formen der Körperarbeit. Im Hypnosis Center werden Gesundheits- und Wohlfühlmassagen ausschließlich ergänzend zur Hypnotherapie eingesetzt. Außerhalb von Hypnotherapie sind Gesundheits- und Wohlfühlmassagen nur im Ausnahmefall  buchbar. Gesundheits- und Wohlfühlmassagen sollen den Körper entspannen, aktivieren und dadurch für

Meditation

Meditation ist ein sehr wirksamer Weg, uns wieder mit dem inneren Selbst zu verbinden. Auf diese Art finden wir Frieden und Freude im Leben. Meditation schafft innere Ruhe und einen Zugang zu unseren Fähigkeiten und unserem inneren Ausdruck. Dadurch können wir ein ausgeglicheneres Leben führen, eine positive Einstellung bewahren und den Herausforderungen des Lebens besser

Migräne

Die Migräne gilt als neurologische Erkrankung, bei der chronischer Kopfschmerz anfallsartig periodisch wiederkehrend auftritt. Migräne kann von zusätzlichen Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit (Photophobie) und/oder Geräuschempfindlichkeit (Phonophobie) begleitet sein. Die Ursachen von Migräne können vielfältig sein: Migräne kann ebenso rein organisch wie durch Überforderung (Alltagsstress, psychosoziale Konflikte, innere Stressoren) bedingt sein. Im Falle von psychischer

Missbrauch

In bezug auf den Begriff Missbrauch sind zwei Bedeutungen zu unterscheiden: 1. Medizinische Bezeichnung von Missbrauch (ehemals: "Abusus"): schädlicher Gebrauch von Genussmitteln, Medikamenten und Drogen (ICD-10: F1x.1; s. schädlicher Gebrauch); s. schädlicher Gebrauch. 2. Körperlicher und/oder psychischer Missbrauch: s. Gewalt, s. Traumatherapie. Literatur: – Internet-Lexikon DocCheck Flexikon – Wikipedia   QUELLENNACHWEIS: Text: Missbrauch. Autor: Dr.

Mobbing

Mobbing bezeichnet systematische psychische und ggf. auch physische Terrorisierung von ausgewählten einzelnen Personen, z.B. auch MitarbeiterInnen, mit dem Ziel, diese Personen emotional so zu verletzen und zu traumatisieren, dass sie eine bestimmte Menschengruppe, eine Wohngebäude, eine Gegend, ein Unternehmen und/oder sonstige soziale Systeme, aus denen man sie herausekeln möchte, verlassen. Für das Mobbing am Arbeitsplatz

Morbus Crohn

Morbus Crohn kann unterschiedliche Ursachen haben, auch psychosomatische (s. Psychosomatik). Mit Hypnotherapie können Sie mittels Regression herausfinden, ob und, wenn ja, welche psychischen und psychosozialen Stressoren bei Ihrem Morbus Crohn zugrundeliegen. Bei vermutetem oder erwiesendem psychosomatischem Hintergrund freuen wir uns, Sie bei uns zur Hypnotherapie begrüßen zu dürfen! Hypnotherapie lässt sich bei allen psychosomatischen Erkrankungen

Morbus Parkinson

Morbus Parkinson ist die häufigste neurologische Erkrankung. Sie wird durch degenerative Veränderungen im extrapyramidalmotorischen System (s. EPMS) ausgelöst. Vor allem in den Basalganglien des zentralen Nervensystems (ZNS), die für die Motorik zuständig sind, kommt es in der Substantia nigra zu einem fortschreitenden Untergang von melaninhaltigen Neuronen, die Dopamin synthetisieren und auf die cholinergen Neurone des

Multiple Persönlichkeit(sstörung)

Die multiple Persönlichkeit bzw. multiple Persönlichkeitsstörung ist in der ICD-10 unter F44.81 "Multiple Persönlichkeit(sstörung)" zu finden. Die multiple Persönlichkeit bzw. multiple Persönlichkeitsstörung ist KEINE Persönlichkeitsstörung, sonst stünde sie in der ICD-10 in Kapitel F6 (Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen). Die multiple Persönlichkeit bzw. multiple Persönlichkeitsstörung müsste von der Systematik her eigentlich z.B. "dissoziative Identitätsstörung" heißen, da sie

Multiple Sklerose

Multiple Sklerose (MS) ist nach der Epilepsie die zweithäufigste neurologische Erkrankung jüngerer Erwachsener. Multiple Sklerose hat kein einheitliches Krankheitsbild. Es kommt jedoch immer zu entzündlicher Demyelinisierung der Markscheiden von Neuronen des zentralen Nervensystems und teilweise auch des Rückenmarks durch körpereigene Abwehrzellen (Autoimmungeschehen). Die Leitfähigkeit der Nervenzellen wird reduziert. Dies hat u.a. Bewegungsstörungen zur Folge und

Muskelrelaxation nach Jacobson

Muskelrelaxation nach Jacobson ist ein Entspannungverfahren (s. Entspannungstraining). Entspannungstechniken reduzieren geistige und körperliche Anspannung und fördern das allgemeine Wohlbefinden. Regelmäßige Entspannung kann dazu beitragen, dass in der Hypnotherapie schnell tiefere Trancezustände erreicht werden, die therapeutisch nutzbar gemacht werden können. Literatur: - Internet-Lexikon DocCheck Flexikon - Wikipedia: Progressive Muskelentspannung - YouTube-Videos zur progressiven Muskelrelaxation   QUELLENNACHWEIS:

Mutismus

Elektiver Mutismus (= selektiver Mutismus; ICD-10: F94.0) ist eine rein psychische Erkrankung, bei der ein Kind nur mit bestimmten Personen kommuniziert, mit anderen nicht. Merkmale das elektiven Mutismus (s. ICD-10-Internet-Dokumentation): - Deutliche, emotional bedingte Selektivität des Sprechens: das Kind spricht nur in einigen Situationen, meistens mit der Mutter. In anderen definierbaren Situationen, z.B. in der

Nahtod

Unter Nahtod bezeichnet man das gesamte Spektrum von Erlebnissen und Bewusstseinsinhalten, von denen Betroffene nach lebensgefährlichen, körperlich todesähnlichen Zuständen berichten, von denen sie wieder ins Leben zurückkehrten. Literatur: - Wikipedia (Nahtoderfahrung) - You-Tube-Videos (Nahtod)   QUELLENNACHWEIS: Text: Nahtod Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum Stichworte: nahtod, nahtod münchen, hypnose, hypnose münchen, hypnotherapie,

Narzisstische Persönlichkeitsstörung

Die narzisstische Persönlichkeitsstörung (NPS) (ICD-10: F60.80) zählt zu den Persönlichkeitsstörungen (s. ICD-10: F8; s. ICD-10-Online-Dokumentation). In der ICD-10 ist die NPS jedoch nur in der Restekategorie F60.8 unter F60.80 namentlich genannt und nicht detailliert beschrieben. Die detaillierte Beschreibung findet sich jedoch in Anhang 1 der ICD-10. Narzissmus ist übersteigerte Selbstliebe. Er kann, muss aber nicht

Neurasthenie

Neurasthenie (ICD-10: F48.0) ist eine rein psychische Erkrankung, deren Haupmerkmal in geistiger Erschöpfung besteht. Merkmale der Neurasthenie (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Im Erscheinungsbild zeigen sich beträchtliche kulturelle Unterschiede. - Zwei Hauptformen überschneiden sich beträchtlich: Bei einer Form ist das Hauptcharakteristikum die Klage über vermehrte Müdigkeit nach geistigen Anstrengungen, häufig verbunden mit abnehmender Arbeitsleistung oder Effektivität bei

Neurodermitis

Neurodermitis ist eine Erkrankung des atopischen Formenkreises, zu dem auch das allergische Asthma bronchiale, der Heuschnupfen und die allergische Bindehautentzündung gehören. Bei diesen Erkrankungen besteht die Tendenz, auf eigentliche harmlose Umwelteinflüsse überempfindlich zu reagieren. Mögliche Ursachen: genetische Einflüsse, Persönlichkeitsfaktoren, Umwelt- und Klimafaktoren, Luftverschmutzung, Infektion, Psyche (s. Psychosomatik). Mit Hypnotherapie können Sie u.a. mittels Regression herausfinden,

Neuroleptika

Als Neuroleptika (= typische Neuroleptika, klassische Neuroleptika, typische Antipsychotika, klassische Antipsychotika) wurden ehemals Medikamente der älteren Generation, die symptomatisch zur Behandlung psychotischer Störungen eingesetzt werden (s. Psychopharmaka), bezeichnet. Die Anwendung der "klassischen Neuroleptika" kann konzentrationsabhängig mit erheblichen Nebenwirkungen einhergehen. Hier sind vor allem die extrapyramidalmotorischen Störungen zu nennen (s. EPMS). Die Behandlungsbereitschaft (Compliance) der PatientInnen

Ohnmacht

Mit Ohnmacht ist in diesem Artikel Bewusstlosigkeit gemeint. Bei Ohnmacht sind die körperlichen Grundfunktionen beibehalten, aber jede Form von psychischem oder kommunikativem Geschehen fehlt. Die Reaktionsfähigkeit, z.B. auf Schmerzreize, ist deutlich eingeschränkt. Eine nur kurz andauernde Bewusstlosigkeit infolge einer Minderdurchblutung des Gehirns nennt man Synkope. Länger andauernde Bewusstlosigkeit wird als Koma bezeichnet. Ohnmacht/Bewusstlosigkeit kann verschiedene

Organische psychische Störungen

Der Begriff organische (= körperliche) psychische Störung (ICD-10: F0) umfasst eine Reihe psychischer Krankheiten mit nachweisbarer Ursache in einer zerebralen Krankheit, einer Hirnverletzung oder einer anderen Schädigung, die zu einer Hirnfunktionsstörung führt. Diese Hirnfunktionsstörung kann primär sein, z.B. bei Krankheiten, Verletzungen und/oder Störungen, bei denen das Gehirn selbst direkt oder in besonderem Maße in Mitleidenschaft

Panikstörung

Die Panikstörung (ICD-10: F41.0) gehört zu den Angststörungen und hier zum Unterbereich „andere Angststörungen“ (ICD-10: F41). Merkmale der Panikstörung (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Nicht auf bestimmte Situationen oder Gegenstände bezogen - Wiederkehrende schwere Angstattacken (Panik), die sich nicht auf eine spezifische Situation oder besondere Umstände beschränken und deshalb auch nicht vorhersehbar sind - Wie bei anderen

Pavor nocturnus

Pavor nocturnus (ICD-10: F51.4) gehört zu den (nichtorganischen, psychogenen) Schlafstörungen (ICD-10: F51). Merkmale des Pavor nocturnus (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Nächtliche Episoden äußerster Furcht und Panik mit heftigem Schreien, Bewegungen und starker autonomer Erregung. - Die betroffene Person setzt sich oder steht mit einem Panikschrei auf, gewöhnlich während des ersten Drittels des Nachtschlafes. - Häufig stürzt

Persönlichkeitsänderung, andauernd

s. andauernde Persönlichkeitsänderung   QUELLENNACHWEIS: Text: Andauernde Persönlichkeitsänderung. Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum Stichworte: andauernde persönlichkeitsänderung, andauernde persönlichkeitsänderung hypnose, andauernde persönlichkeitsänderung münchen, andauernde persönlichkeitsänderung hypnose münchen, persönlichkeitsänderung, persönlichkeitsänderung hypnose, persönlichkeitsänderung münchen, persönlichkeitsänderung hypnose münchen, extrembelastung, extrembelastung hypnose, trauma, trauma hypnose, trauma münchen, trauma hypnose münchen, traumatherapie, traumatherapie hypnose, traumatherapie münchen, traumatherapie

Persönlichkeitsstörungen

Persönlichkeitsstörungen (PS) (ICD-10: F60) sind überdauernde Verhaltensmuster, die sich in starren Reaktionen auf unterschiedliche Lebenslagen äußern und somit vom flexiblen und in der bestimmten Situation angemessenen Verhalten abweichen. Merkmale einer Persönlichkeitsstörung (PS) (s. ICD-10-Online-Dokumentation): – Schwere Störungen der Persönlichkeit und des Verhaltens der betroffenen Person, die nicht direkt auf eine Hirnschädigung oder -krankheit oder auf

Phobien

s. Phobische Störungen   QUELLENNACHWEIS: Text: Phobien. Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum Stichworte: angst, angst hypnose, angst münchen, angst hypnose münchen, angsterkrankung, angsterkrankung hypnose, angsterkrankung münchen, angsterkrankung hypnose münchen, angsterkrankungen, angsterkrankungen hypnose, angsterkrankungen münchen, angsterkrankungen hypnose münchen, angststörungen, angststörungen hypnose, angststörungen münchen, angststörungen hypnose münchen, traumatherapie, traumatherapie hypnose, traumatherapie münchen, traumatherapie

Phobische Störungen

Phobien bzw. phobische Störungen (ICD-10: F40) sind ein Unterbereich der Angststörungen. Merkmale von Phobien (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Phobien sind eine Gruppe von Störungen, bei der Angst ausschließlich oder überwiegend durch eindeutig definierte, konkrete benennbare, eigentlich ungefährliche Objekte und/oder Situationen hervorgerufen wird. - In der Folge werden diese Situationen typischerweise vermieden (Vermeidungsverhalten) oder mit Furcht ertragen.

Pica

Pica ist eine Erkrankung, bei der die Betroffenen anhaltend nicht essbare Substanzen wie Erde, Kreide, Schmutz, Haare, Federn, Farbschnipsel usw. verzehren. Pica kann bei Kindern und bei Erwachsenen auftreten. In der ICD-10 ist Pica an den folgenden Stellen notiert: 1. Pica bei Kindern: F98.3 (s. ICD-10-Online-Dokumentation) 2. Pica bei Erwachsenen: F50.8 (s. ICD-10-Online-Dokumentation). Hypnotherapie kann

Polyarthritis

s. chronische Polyarthritis   QUELLENNACHWEIS: Text: Chronische Polyarthritis (rheumatoide Arthritis, primär chronische Polyarthritis). Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum Stichworte: polyarthritis, polyarthritis hypnose, polyarthritis münchen, polyarthritis hypnose münchen, chronische polyarthritis, chronische polyarthritis hypnose, chronische polyarthritis münchen, chronische polyarthritis hypnose münchen, rheumatoide chronische polyarthritis, arthritis, arthritis hypnose, arthritis münchen, arthritis hypnose münchen, primär

Positive Therapie

Mit positiver Therapie wird in diesem Lexikon keine bestimmte Schule der Psychotherapie bezeichnet, sondern die Gesamtheit der Ausrichtung auf positive Faktoren des Lebens und des Menschseins: eine Orientierung hin zum vollen Potential des Menschen Ressourcenorientierung (Selbstwert, Selbstvertrauen, Kraft, Mut, eigene Stärken etc.) positives Lebensgefühl, Vitalität, Freude, Genussfähigkeit, Achtsamkeit Selbstfindung den eigenen Weg gehen Spiritualität seelische

Posttraumatische Belastungsstörung

s. PTBS, s. Traumatherapie   QUELLENNACHWEIS: Text: Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum Stichworte: belastung, belastung hypnose, belastung hypnose münchen, belastungsstörung, belastungsstörung hypnose, belastungsstörung münchen, belastungsstörung hypnose münchen, posttraumatische belastungsstörung, posttraumatische belastungsstörung hypnose, posttraumatische belastungsstörung münchen, posttraumatische belastungsstörung hypnose münchen, ptbs, ptbs hypnose, ptbs münchen, ptbs hypnose münchen, traumatherapie,

Psychiatrie

Psychiatrie ist die Lehre von den seelischen Krankheiten des Menschen. Sie ist die Teildisziplin der Medizin (s. Medizinstudium), die sich mit der Erforschung, Diagnostik und Therapie seelischer Krankheiten sowie mit der Prophlaxe und Rehabilitation bei seelischen Krankheiten befasst. Teilbereiche der Psychiatrie: - Psychopathologie: Lehre von den Leiden bzw. Krankheiten der Seele. Seelische Krankheiten werden systematisch

Psychoanalyse

Die Psychoanalyse zählt zu den psychodynamischen, tiefenpsychologischen, analytischen Psychotherapieverfahren. Sie wurde Anfang des 19. Jahrhunderts von Sigmund Freud entwickelt. Mittels Psychoanalyse sollen unbewusste Konflikte bewusst gemacht und durch Interpretation des Therapeuten aufgelöst werden. Bewertung der Psychoanalyse: - Freud verdient als Vorreiter in der Psychologie für seine Methode der Psychoanalyse allen Respekt für diese historische Leistung

Psychoedukation

Psychoedukation bezeichnet die systematische, strukturierte, wissenschaftlich fundierte Aufklärung von Menschen, die gerade an einer Krankheit leiden, und von deren Angehörigen über physische und psychische Erkrankungen und deren Therapie mittels didaktisch aufbereiteter Wissensvermittlung. Psychoedukation ist ein wesentliches Mittel zur Erlangung eines fundierten Krankheitsverständnisses und dadurch eine wichtige Voraussetzung zur effektiven Krankheitsbewältigung. Durch Psychoedukation werden die KlientInnen

Psychogene Schmerzen

Psychogener Schmerz ist Schmerz, der seine Ursache(n) in psychischen Konflikten, psychischen Traumata und negativem Stress jeglicher Art haben kann. Die Psyche kann belastende Situationen nicht verarbeiten und verursacht körperlich-neurologische Irritationen und Reaktionen im Nervensystem (s. Psychosomatik). Psychogene Schmerzen können sich an allen Stellen des Körpers zeigen, die innerviert (von Nerven angesteuert) sind, also z.B. an

Psychomotorische Störungen

Psychomotorische Störungen sind Störungen in der Motorik des Menschen, die durch psychische Vorgänge beeinflusst und/oder beeinflussbar sind. Psychisch bedingte motorische Störungen gehören in den Bereich der Psychosomatik. Literatur: - Internet-Lexikon DocCheck Flexikon (Psychomotorik) - Wikipedia (Psychomotorik) - medizin-kompakt.de   QUELLENNACHWEIS: Text: Psychomotorische Störungen. Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum Stichworte: bewegungsstörung, bewegungsstörung

Psychopharmaka

Als Psychopharmaka bezeichnet man Medikamente, die auf die Psyche wirken und deshalb zur Behandlung psychischer Störungen verwendet werden. Arten von Psychopharmaka (mit häufigen Wirktendenzen): - Antipsychotika: dämpfen alle Arten von Gefühlen, dämpfen psychotische Störungen, sedierend (→ Reduktion aktivierender Neurotransmitter) - Antidepressiva: antriebssteigernd, stimmungsaufhellend, aktivierend, angstlösend, beruhigend (→ Vermehrung aktivierender Neurotransmitter) - Sedativa und Hypnotika (=

Psychosomatik

Die Psychosomatik ist eine Teildiziplin der Psychiatrie. Die Psychosomatik ist die Lehre von der wechselseitigen Beeinflussbarkeit körperlicher und seelischer Faktoren. Die Psychosomatik untersucht, welchen Einfluss die Psyche auf Entstehung und Verlauf von verschiedenen körperlichen Krankheitsbildern hat. 1. Sigmund Freud → s. Konversionsneurosen (vgl. ICD-10, F44: dissoziative Störungen) Sigmund Freud war mit seinen Versuchen, Hysterie durch

Psychotherapie

1. Was ist Psychotherapie? Psychotherapie ist zum einen Behandlung der Seele bzw. seelischer Probleme. Zum ist mit "Psychotherapie" eine "Behandlung mit seelischen Mitteln" gemeint, im Gegensatz zu beispielsweise medikamentöser oder körperlicher Behandlung. Das Psychotherapeutengesetz von 1999  definiert Psychotherapie als "Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Störungen mit Krankheitswert, bei denen Psychotherapie indiziert ist“. Beispiele

Psychotische Störungen

Psychotische Störungen (der Begriff "Psychose" ist veraltet und wird seit der ICD-10 nicht mehr verwendet) sind vorübergehende psychische Symptome von Erkrankungen, bei denen aufgrund eines Verlustes der Ich-Umwelt-Grenze der Bezug zur Realität weitgehend verlorengeht. Der Verlust der Ich-Umwelt-Grenze entsteht dadurch, dass Teile des Gehirns nicht koordiniert zusammenarbeiten. Externe Reize können von inneren Gedanken und Prozessen

PTBS

Eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1) ist eine lange andauernde körperlich und psychisch starke Reaktion auf eine außergewöhnliche, sehr belastende, traumatisierende Situation. Merkmale einer posttraumatischen Belastungsstörung (vgl. ICD-10-Online-Dokumentation): - Die PTBS entsteht als eine verzögerte oder protrahierte Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer, mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß, die

Raucherentwöhnung

Raucherentwöhnung durch Hypnose ist eine schnelle, kostengünstige und nebenwirkungsfreie Methode, sich das Rauchen abzugewöhnen. Nie wieder Zigaretten kaufen, nie wieder Nikotinpflaster oder Medikamente, nie wieder Raucherhusten, nie wieder körperliche Beschwerden aufgrund von Rauchen, nie wieder sinnlose Zeitverschwendung zur Befriedigung der Sucht! Das halten viele, die Hypnotherapie nicht kennen, für eine unrealistische Vorstellung. Wir bieten unter

Regression

Der Begriff Regression (lat. regredi - zurückgehen) hat in der Psychologie unterschiedliche Bedeutungen:   1.  Hypnotische Regression Unter "hypnotischer Regression" versteht man das zeitliche Zurückgehen in frühere Lebensstadien, z.B. in das Kindesalter oder in ein früheres Leben, in Trance (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Hypnotische Regression).   2. Regression in der Psychoanalyse In der Psychoanalyse beschreibt "Regression" einen Abwehrmechanismus.

Reinkarnation

Reinkarnation bedeutet "Wiedergeburt". Die Lehre von der Reinkarnation geht davon aus, dass die Seele nicht nur einmal geboren wird und dann stirbt. Sie gehe vielmehr von Leben zu Leben, behalte alle gemachten Erfahrungen und sei selbst unsterblich. Ob es jedoch tatsächlich frühere Leben gibt, konnte bis heute nicht abschließend wissenschaftlich gesichert werden. Jedoch weist vieles

Religion

Religion ist ein Sammelbegriff für zahlreiche unterschiedliche Glaubensvorstellungen und Weltanschauungen. Religiöse Positionen können grundsätzlich nicht wissenschaftlich bewiesen, sondern nur geglaubt werden (s. Glaube). Hypnotherapie hat nichts mit Religion oder Glaube zu tun. Sie kann bei Anhängern jeder Religion und jedes Glaubens durchgeführt werden. In der modernen Hypnotherapie werden grundsätzlich keine religionsspezifischen, kulturspezifischen, esoterischen oder sonstige

Ressourcenorientierung

Ressourcenorientierung ist ein grundlegender Bestandteil der positiven Therapie (s. positive Therapie). Ressourcenorientierung bedeutet in der Hypnotherapie, dass sich die Therapie bei der gemeinsamen Lösungsfindung an den persönlichen Stärken und Kompetenzen der KlientInnen orientiert und nicht an deren Defiziten. Primäres Ziel einer ressourcenorientierten Therapie ist das Erlangen eines positiven Lebensgefühls sowie von Vitalität, Freude, Genussfähigkeit, Kreativität,

Rollenspiel

Rollenspiel ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Spielformen, bei der Menschen die Rollen realer oder erfundener Personen, Tiere, Gegenstände oder Prinzipien (z.B. Liebe einer anderen Person, eigene Liebe zu etwas, Tod, Krieg, Vertrauen, inneres Kind) übernehmen. Rollenspiele ermöglichen es den Akteuren, durch empathisches Einfühlen in einer Quasi-Realität neue Dinge zu erleben und diese ohne negative Konsequenzen

Schädlicher Gebrauch

Unter schädlichem Gebrauch (ICD-10: F1x.1) versteht man den Konsum psychotroper (= auf die Psyche wirkender) Substanzen, der zu Gesundheitsschädigung führt. Die Begriffe schädlicher Gebrauch und Missbrauch psychotroper Substanzen werden synonym verwendet. Merkmale des schädlichen Gebrauchs: - Körperliche Schäden (z.B. Leberparenchymschaden oder Hepatitis nach Selbstinjektion der Substanz) oder psychische Schäden (einschließlich gestörter Urteilsfähigkeit, behandlungsbedürftiger Depression oder

Schädlicher Gebrauch von nichtabhängigkeitserzeugenden Substanzen

Schädlicher Gebrauch von nichtabhängigkeitserzeugenden Substanzen ist in der ICD-10 unter F55 beschrieben. Es gibt zahlreiche Substanzen, die häufig missbräuchlich (d.h. in zu hohen Dosen, zu häufig und/oder ohne entsprechende Verschreibung) eingenommen werden, aber nicht abhängig machen. Hierzu gehören unter anderem: Antidepressiva Antipsychotika Laxanzien Analgetika Antazida Vitamine Steroide und Hormone Pflanzen und Naturheilmittel. Alle genannten Substanzen

Schamanismus

Schamanismus ist der Oberbegriff für eine Vielzahl regional geprägter schamanischer Lebensweisen, Weltanschauungen und Methoden, auf die wir hier im einzelnen nicht eingehen. Der Schamanismus liefert wertvolles altes Wissen über die Natur, die Welt, die menschliche Seele und auch über Heilung. Hypnotherapie hat mit Schamanismus gar nichts zu tun. Im Hypnosis Center nutzen wir in der

Schilddrüsenerkrankung

Schildrüsenerkrankungen verursachen hormonelle Störungen. Man unterscheidet zwischen Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) und Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose). Während ca. 99% aller Schilddrüsenunterfunktionen angeboren sind, ist die Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) so gut wie nie angeboren, sondern eine Autoimmunerkrankung. Schilddrüsenüberfunktion wird in der Regel den psychosomatischen Erkrankungen (s. Psychosomatik) zugerechnet. Schilddrüsenerkrankungen können den Stoffwechsel und die Aktivität sämtlicher Organe und des zentralen Nervensystems

Schizophrenie

Schizophrenie (ICD-10: F20) ist eine grundlegende und tiefgreifende Störung von Denken und Wahrnehmung aufgrund einer Instabilität der Ich-Umwelt-Grenze (s. Ich-Störungen; s. psychotische Störungen). Allgemeine Merkmale der Schizophrenie (ICD-10: F20; vgl. ICD-10-Online-Dokumentation): - Die schizophrenen Störungen sind im allgemeinen durch grundlegende und charakteristische Störungen von Denken und Wahrnehmung sowie inadäquate oder verflachte Affekte gekennzeichnet. - Auftreten

Schizotype Störung

Die schizotype Störung (ICD-10: F21) ist eine Erkrankung, die dem Schizophrenie-Spektrum zugeordnet ist. Es kommen jedoch keine "harten" schizophrenen Symptome wie z.B. Ich-Störungen vor. Schizophrenie ist latent vorhanden (latente Schizophrenie). Merkmale einer schizotypen Störung: - Eine Störung mit exzentrischem Verhalten und Anomalien des Denkens und der Stimmung, die schizophren wirken, obwohl nie eindeutige und charakteristische

Schlafentzugstherapie

Bei der Behandlung leichterer Depressionen kann Schlafentzugstherapie eine Option sein. Bei totalem Schlafentzug bleibt man die gesamte Nacht, bei partiellem Schlafentzug ab ca. 1 Uhr morgens vollständig wach. Es ist auch kein "kleines Nickerchen" erlaubt. Am Tag nach dem Schlafentzug darf tagsüber nicht geschlafen werden, ansonsten würde dies den Therapieerfolg gefährden. Ungefähr die Hälfte der

Schlafmittel

Schlafmittel (Hypnotika) sind Medikamente, die den Schlaf fördern. Schlafmittel gehören zu dem Psychopharmaka. Schlafmittelbezogene Indikationen finden sich in der ICD-10 unter F13. Schlafmittel wirken direkt auf das zentrale Nervensystem. Die Einnahme von Schlafmitteln ist meistens mit Nebenwirkungen verbunden. Greifen Sie deshalb niemals ohne Not und ohne Absprache mit Ihrem Arzt zu Schlafmitteln. Insbesondere können Benzodiazepine

Schlafstörungen

Nichtorganische Schlafstörungen (ICD-10: F 51) sind Abweichungen vom normalen Schlaf, die nicht körperlich (nicht organisch) verursacht sind. Ursachen von nichtorganischen Schlafstörungen können z.B. äußere Faktoren wie z.B. nächtlicher Lärm, eine problematische Schlafhygiene, psychosoziale Konflikte, Stress, psychische Störungen, Medikamente und/oder Drogen sein. In der ICD-10 sind die folgenden  Schlafstörungen aufgeführt (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - F51.0: nichtorganische Insomnie

Schlafwandeln

Schlafwandeln (= Somnambulismus; ICD-10: F51.3) ist eine Form der nichtorganischen Schlafstörungen (s. ICD-10: F51). Merkmale des Schlafwandelns (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Veränderte Bewusstseinslage, in dem Phänomene von Schlaf und Wachsein kombiniert sind. - Während einer schlafwandlerischen Episode verlässt die betreffende Person das Bett, häufig während des ersten Drittels des Nachtschlafes, geht umher, zeigt ein herabgesetztes Bewusstsein,

Schmerzen

s. psychogene Schmerzen   QUELLENNACHWEIS: Text: Schmerzen, Psychogener Schmerz, psychogene Schmerzen Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum Stichworte: schmerz, schmerz hypnose, schmerz münchen, schmerz hypnose münchen, schmerzen, schmerzen hypnose, schmerzen münchen, schmerzen hypnose münchen, schmerztherapie, schmerztherapie hypnose, schmerztherapie münchen, schmerztherapie hypnose münchen, schmerzstörung, schmerzstörung hypnose, schmerzstörung münchen, schmerzstörung hypnose münchen, schmerzstörungen, schmerzstörungen

Seelsorge

Seelsorge ist geistliche, beratende und/oder therapeutische Begleitung und Unterstützung eines Menschen, insbesondere in Lebenskrisen, durch eine(n) ausgebildete(n) SeelsorgerIn. Zumeist sind SeelsorgerInnen Geistliche, die unterschiedlichen religiösen Gruppen bzw. Konfessionen angehören. SeelsorgerInnen unterliegen der Schweigepflicht. Literatur: - Wikipedia - Kontaktadressen für Seelsorge   QUELLENNACHWEIS: Text: Seelsorge. Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum Stichworte: seelsorge,

Selbstbewusstsein

Selbstbewusstsein ist Bewusstsein von sich selbst und seinen Fähigkeiten, gepaart mit Vertrauen und Zuversicht. Ähnliche Begriffe: Selbstwert, Selbstliebe Literatur: – Internet-Lexikon DocCheck Flexikon (Bewusstsein/Selbstbewusstsein) – Wikipedia   QUELLENNACHWEIS: Text: Selbstbewusstsein. Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum Stichworte: selbstbewusstsein, selbstbewusstsein hypnose, selbstbewusstsein münchen, selbstbewusstsein hypnose münchen, selbstwert, selbstwert hypnose, selbstwert münchen, selbstwert hypnose

Selbsthilfe

Selbsthilfe liegt vor, wenn sich jemand direkt selbst hilft und/oder Hilfen zur Selbsthilfe in Anspruch nimmt. Literatur: - Internet-Lexikon DocCheck Flexikon (Selbsthilfegruppe) - Wikipedia (Hilfe zur Selbsthilfe) - Kontaktadressen Selbsthilfe/Selbsthilfegruppen   QUELLENNACHWEIS: Text: Selbsthilfe. Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum Stichworte: selbsthilfe, selbsthilfe hypnose, selbsthilfe münchen, selbsthilfe hypnose münchen, hilfe zur selbsthilfe,

Selbsthypnose

Selbsthypnose liegt vor, wenn Trance von einer Person ohne Fremdhilfe an sich selbst induziert wird. Literatur: – Wikipedia   QUELLENNACHWEIS: Text: Selbsthypnose. Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum Stichworte: selbsthypnose, selbsthypnose münchen, selbsthilfe, selbsthilfe münchen, eigentherapie, eigentherapie münchen, selbsttherapie, selbsttherapie münchen, therapie selbsthypnose, therapie selbsthypnose münchen, therapie selbsthilfe, therapie selbsthilfe münchen, eigentherapie,

Selbstliebe

Selbstliebe ist Liebe zu sich selbst. Nur wer sich selbst liebt, ist imstande, andere Menschen, andere Lebewesen und Dinge zu lieben. Ähnliche Begriffe: Selbstbewusstsein, Selbstwert, Selbstvertrauen Literatur: – Wikipedia   QUELLENNACHWEIS: Text: Selbstliebe. Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum Stichworte: selbstliebe, selbstliebe hypnose, selbstliebe münchen, selbstliebe hypnose münchen, selbstbewusstsein, selbstbewusstsein hypnose, selbstbewusstsein

Selbstwert

Selbstwert ist der Wert, den man sich selbst beimisst. Nur wer sich selbst wertschätzt, sich als Zentrum seines Erlebens und Handelns sieht und die Verantwortung für sein Tun übernimmt, kann sein volles Potential entwickeln. Ähnliche Begriffe: Selbstbewusstsein, Selbstliebe, Selbstvertrauen Literatur: – Wikipedia   QUELLENNACHWEIS: Text: Selbstwert. Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum

Sensibilitäts- und Empfindungsstörungen

Sensibilitäts- und Empfindungsstörungen wie z.B. Kribbeln, Jucken, Taubheit, Gefühllosigkeit und sonstige Missempfindungen beruhen auf einer veränderten Wahrnehmung von Sinnesreizen, die aus der Körperperipherie stammen. Sensibilitäts- und Empfindungsstörungen können rein pychosomatisch bedingt sein (s. Psychosomatik; s. ICD-10: F44.6: dissoziative Sensibilitäts- und Wahrnehmungsstörungen). Wenn die Empfindungsstörungen durch psychosoziale Konflikte verursacht wurden, kann Hypnotherapie hilfreich für Sie sein.

Somatisierungsstörung

Die Somatisierungsstörung (s. ICD-10: F45.0) ist eine psychosomatische Erkrankung (s. Psychosomatik), bei der unterschiedliche, ständig wechselnde psychische und körperliche Symptome vorliegen, für die es keine körperliche (organische) Ursache gibt. Die Somatisierungsstörung ist eine Unterform der somatoformen Störungen (s. ICD-10-Online-Dokumentation). Merkmale der Somatisierungsstörung (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Multiple, wiederholt auftretende, häufig wechselnde körperliche Symptome, die wenigstens zwei

Somatoforme autonome Funktionsstörung

Die somatoforme autonome Funktionsstörung (s. ICD-10: F45.3) ist eine psychosomatische Erkrankung (s. Psychosomatik), bei der Symptome an vegetativ innervierten (s. vegetatives Nervensystem) Organen auftreten, für die es keine körperliche (organische) Ursache gibt. Die somatoforme autonome Funktionsstörung ist eine Unterform der somatoformen Störungen (s. ICD-10-Online-Dokumentation). Merkmale einer somatoformen autonomen Funktionsstörung (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Die Symptome werden vom

Somatoforme Störungen

Als somatoforme Störungen (s. ICD-10: F45) wird eine Gruppe von psychosomatischen Erkrankungen (s. Psychosomatik) bezeichnet , bei denen körperliche Symptome vorliegen, ohne dass für diese Symptome körperliche (organische) Ursachen gefunden werden können. Merkmale der somatoformen Störungen (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Körperlicher Symptome in Verbindung mit hartnäckigen Forderungen nach medizinischen Untersuchungen trotz wiederholter negativer Ergebnisse und Versicherung

Soteria

Die psychiatrische Bedeutung des Begriffs Soteria (altgriechisch: Wohl, Bewahrung, Rettung, Heil) umfasst alternative Betreuungsmethoden für Menschen in psychotischen Krisen (s. psychotische Störungen). In den 70er Jahren hatte der amerikanische Psychiater Loren Mosher erstmals die Idee, psychotische Patienten in wohngemeinschaftsähnlichen Einrichtungen außerhalb von psychiatrischen Kliniken zu begleiten. Durch Integration Betroffener in gesunde soziale Familienstrukturen mit naturnaher

Soziale Phobie

Die Soziale Phobie (ICD-10: F40.1) gehört zu den Angststörungen und hier zum Unterbereich „Phobien“ bzw. „phobischen Störungen“ (ICD-10: F40). Merkmale der sozialen Phobie (vgl. ICD-10-Online-Dokumentation): - Die Angst wird ausschließlich oder überwiegend durch eindeutig definierte, eigentlich ungefährliche Situationen hervorgerufen - In der Folge werden diese Situationen typischerweise vermieden oder mit Furcht ertragen - Die Befürchtungen

Sozialpsychiatrischer Dienst

Sozialpsychiatrische Dienste (abgekürzt SPD oder SPDi) bieten in allen größeren Städten kostenlose Beratung und Hilfen für Menschen mit psychischen Erkrankungen oder mit Verdacht auf psychische Erkrankungen in allen Bereichen an: - Psychische Erkrankungen aller Arten - Alkoholsucht (schädlicher Gebrauch, Abhängigkeitssyndrom) - Drogen (schädlicher Gebrauch, Abhängigkeitssyndrom) - Essstörungen (Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Binge eating) - Spielsucht,

Spezifische (isolierte) Phobien

Spezifische isolierte Phobien (ICD-10: F40.2) gehören zu den Angststörungen und hier zum Unterbereich „Phobien“ bzw. „phobischen Störungen“ (ICD-10: F40). Merkmale der sozialen spezifischen (isolierten) Phobie (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Phobien, die auf eng umschriebene Situationen wie Nähe von bestimmten Tieren, Höhen, Donner, Dunkelheit, Fliegen, geschlossene Räume, Urinieren oder Defäkieren auf öffentlichen Toiletten, Genuss bestimmter Speisen, Zahnarztbesuch

Stottern

Stottern (Stammeln) (ICD-10: F98.5) ist eine psychisch bedingte (psychogene) Sprechstörung. Das Stottern steht in der ICD-10 in Kapitel "F98: Andere Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend". Psychogenes Stottern tritt situationsabhängig auf, die Sprachfunktionen als solche sind nicht in Mitleidenschaft gezogen. Als mögliche Ursachen für Stottern (Stammeln) werden diskutiert: - Neuropsychologische

Stupor

Stupor (lat.: Erstarrung) ist ein pathologischer Starrezustand des gesamten Körpers bei gleichzeitig wachem Bewusstsein. Der Betroffene ist aktivitätslos, wirkt ausdruckslos und wie versteinert und reagiert nicht auf Ansprache. Er ist jedoch innerlich extrem angespannt, nimmt Umweltreize auf, verarbeitet sie und speichert sie wiederabrufbar im Gedächtnis ab. Die Patienten können sich später an alles erinnern. Häufig

Sucht

s. Abhängigkeitssyndrom, Sucht-und Drogenberatung   QUELLENNACHWEIS: Text: Sucht. Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum Stichworte: sucht, sucht hypnose, sucht münchen, sucht hypnose münchen, abhängigkeitssyndrom, abhängigkeitssyndrom hypnose, abhängigkeitssyndrom münchen, abhängigkeitssyndrom hypnose münchen, suchterkrankung, suchterkrankung hypnose, suchterkrankung münchen, suchterkrankung hypnose münchen, substanzabhängigkeit, substanzabhängigkeit hypnose, substanzabhängigkeit münchen, substanzabhängigkeit hypnose münchen, drogenabhängigkeit, drogenabhängigkeit hypnose, drogenabhängigkeit münchen, drogenabhängigkeit

Systemische Aufstellung

Systemisches Aufstellen ist ein Verfahren, mit dem Probleme und Bezüge aller Arten, soziale Beziehungen, Verstrickungen, innere Zustände und Emotionen geklärt werden können. Beim systemischen Aufstellen gibt es eine Person, die ein Problem hat und von sich selbst aufstellen will (= Aufsteller). Mehrere andere Personen wirken unterstützend mit und lassen sich vom Aufsteller aufstellen (= Aufgestellte).

Systemische Teile-Arbeit

Bei der systemischen Teile-Arbeit geht es darum, eigene innere Persönlichkeitsanteile miteinander zu versöhnen. Es ist normal, das nicht immer alle unsere inneren Anteile an einem Strang ziehen. Wer hat nicht z.B. schon einmal erlebt, dass er etwas erreichen wollte, aber eine innere Stimme oder aber einfach der „innere Schweinehund“ rät davon ab, überhaupt erst anzufangen?

Systemische Therapie

Systemische Therapie bezeichnet Therapieformen, bei denen die Wechselwirkungen aller an der Therapie beteiligten Faktoren (gesamter Organismus, psychische und personliche Faktoren, Medikamente, unterschiedliche Therapieformen, Kontext etc.) berücksichtigt werden. In der Psychotherapie spricht man von Systemischer Therapie, wenn sämtliche Faktoren, die die psychische und psychosomatische Situation eines Menschen betreffen und beeinflussen, in ihrer Wechselwirkung betrachtet werden bzw.

Themen-Hypnose

In der Themen-Hypnose werden bestimmte, spezifische Themen bearbeitet. Als Themen für Themen-Hypnose bieten wir bisher an: Gewichtsreduktion Raucherentwöhnung Selbstwert und Selbstbewusstsein stärken Business-Hypnose Die Themen-Hypnose kann sich über eine oder über mehrere Sitzungen erstrecken. In der Regel umfasst sie 1-3 Sitzungen. Der Themen-Hypnose liegt jeweils ein bestimmtes Programm mit fest abgesteckten Zielen zugrunde. Diese Ziele

Therapeut

Therapeutin bzw. Therapeut ist jemand, der einen Heilberuf und/oder ein Heilverfahren anwendet (z.B. Ärztin/Arzt, HeilpraktikerIn, PsychotherapeutIn, PhysiotherapeutIn). Die meisten Berufsbilder, in denen der Begriff "Therapeutin / Therapeut" enthalten ist, sind anerkannt und geschützt. Wichtig ist die Auswahl des passenden Therapeuten. Insbesondere in der Psychotherapie sollte die Chemie stimmen. Leitregel: Vertrauen Sie Ihrem Gefühl. Sollten Sie

Therapeutisches Gespräch

Ein therapeutisches Gespräch ist ein Gespräch zwischen Klient (Patient, Kunde) und Therapeut, das therapeutischen Zwecken dient. Gegenstand therapeutischer Gespräche können u.a. alle nachfolgend genannten Aspekte der Therapie sein: Erstgespräch (Anamnese etc.) Vereinbarung von Therapiezielen Reflexion auf Therapieerlebnisse und Lernprozesse Reflexion auf den Therapieverlauf Reflexion auf vereinbarte Therapieziele Erörterung von therapie-relevanten Problemstellungen und Faktoren (z.B. Hausaufgaben)

TIC-Störung

TIC-Störungen gemäß ICD-10: F95 sind Syndrome, bei denen das vorwiegende Symptom ein Tic ist. Gegenstand von Psychotherapie/Hypnotherapie können nur die Anteile von Tics werden, die psychogen sind. Merkmale von Tic-Störungen (ICD-10-Online-Dokumentation): - Ein Tic ist eine unwillkürliche, rasche, wiederholte, nichtrhythmische Bewegung meist umschriebener Muskelgruppen oder eine Lautproduktion, die plötzlich einsetzt und keinem erkennbaren Zweck dient.

Tinnitus

Tinnitus (s. ICD-10: H91.1; s. ICD-10-Online-Dokumentation) ist das Hören von Geräuschen, die nicht von äußeren Schallquellen stammen. Beim subjektiven Tinnitus werden Phantomgeräusche wahrgenommen. Es werden im akustischen System auditive Informationen gebildet, ohne dass akustische Reize zugrundeliegen. Beim objektiven Tinnitus hört die betroffene Person Körpergeräusche, wie z.B. das Rauschen des Blutes, oder sonstige von außen messbare

Tourette-Syndrom

Das Tourette-Syndrom ist eine kombinierte vokale und multiple motorische Tic-Störung (ICD-10: F95.2). Merkmale des Tourette-Syndroms (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Eine Form der Ticstörung, bei der gegenwärtig oder in der Vergangenheit multiple motorische Tics und ein oder mehrere vokale Tics vorgekommen sind, die aber nicht notwendigerweise gleichzeitig auftreten müssen. - Die Störung verschlechtert sich meist während der

Trance- und Besessenheitszustände

Trance- und Besessenheitszustände (ICD-10: F44.3) gehören als Unterform der dissoziativen Störungen (s. dissoziative Störungen, ICD-10: F44) zu den psychosomatischen Störungen (s. Psychosomatik). Merkmale von Trance- und Besessenheitszuständen (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Zeitweiliger Verlust der persönlichen Identität und der vollständigen Wahrnehmung der Umgebung. - Die Trance-Zustände sind unfreiwillig und ungewollt. - Die Trance-Zustände treten außerhalb von religiösen

Trancereisen

s. Fantasiereisen   QUELLENNACHWEIS: Text: Fantasiereisen Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum Stichworte: fantasiereise, fantasiereise hypnose, fantasiereise münchen, fantasiereise hypnose münchen, fantasiereisen, fantasiereisen hypnose, fantasiereisen münchen, fantasiereisen hypnose münchen, trancereise, trancereise hypnose, trancereise münchen, trancereise hypnose münchen, trancereisen, trancereisen hypnose, trancereisen münchen, trancereisen hypnose münchen, entspannung, entspannung hypnose, entspannung münchen, entspannung hypnose

Trauer

Trauer benötigt viel Raum und Zeit. Der Trauernde durchläuft mehrere Stadien. Trauer ist keine Krankheit, sondern normales und notwendiges Verhalten. Sie dient dazu, sich selbst von der Traumatisierung der Verlustes zu befreien, ohne krank zu werden. Abnorme Formen der Trauer fallen in der ICD-10 unter Anpassungsstörungen (F43.23 bis F43.25). Sie können sehr gut mit Psychotherapie

Traumarbeit

Die meisten Menschen können sich nicht an ihre Träume erinnern oder nehmen ihre Träume nicht ernst. Das ist schade, weil man aus Träumen sehr viel über die eigene Seelenlage und über konkrete innere Konflikte erkennen kann. Sind die Träume z.B. ruhig, friedlich und erfreulich? Oder eher turbulent, kämpferisch und/oder bedrohlich? Was wird genau geträumt (Traumsubjekte,

Traumatherapie

Unter Traumatherapie versteht man Therapie, die dazu dient, psychische Traumatisierungen (Traumata) aufzulösen. Ein "psychisches Trauma" im weiteren Sinne ist eine seelische Verletzung jeglicher Art. Ein "psychisches Trauma" im engeren, psychotherapeutisch relevanten Sinne (s. Akute Belastungsreaktion, PTBS (= posttraumatische Belastungsstörung), Anhaltende Persönlichkeitsänderung) ist eine schwerwiegende, krankheitswertige seelische Verletzung im Sinne der der ICD (internationales Klassifikationssystem der

Trennungsangst

Kindliche Trennungsangst (ICD-10: F93.0) gehört zu den emotionalen Störungen des Kindesalters (ICD-10: F93). Merkmale der Trennungsangst des Kindesalters (s. ICD-10-Online-Dokumentation): - Eine Störung mit Trennungsangst soll nur dann diagnostiziert werden, wenn die Furcht vor Trennung den Kern der Angst darstellt und wenn eine solche Angst erstmals während der frühen Kindheit auftrat. - Kindliche Trennungsangst unterscheidet

Vegetative Dystonie

Vegetative Dystonie liegt vor, wenn Sympathikus und Parasympathikus (s. vegetatives Nervensystem) nicht harmonisch miteinander arbeiten. In der modernen Welt überwiegt die Anspannung über die Entspannung. Dies bedeutet, dass der Sympathikus nahezu dauererregt ist. Völlige Entspannung wird unmöglich, der Akku kann sich, bildlich gesprochen, nicht mehr vollständig entladen. Das Nervensystem bleibt auch in Phasen vermeintlicher Ruhe

Vegetatives Nervensystem

Das vegetative Nervensystem (= autonomes Nervensystem) ist der Teil des Nervensystems, der der Willenskontrolle entzogen ist. Das vegetative Nervensystem innerviert u.a. die inneren Organe (Herz, Atmungssystem, Verdauungssystem usw.). Das vegetative (autonome) Nervensystem besteht aus den drei Komponenten - sympathisches Nervensystem (Sympathikus) - parasympathisches Nervensystem (Parasympathikus) - enterisches Nervensystem. Sympathikus und Parasympathikus sind Gegenspieler (Antagonisten) bei

Vergangenheitsbewältigung

Vergangenheitsbewältigung ist die Aufarbeitung und Heilung dessen, was ggf. an Belastungen und Traumatisierungen in früherer Zeit, insbesondere auch in der Kindheit, erlebt wurde, in sich selbst. Mögliche Themen zur Aufarbeitung: - Psychische Konflikte und daraus resultierende seelische Verletzungen und Belastungen aller Arten - Psychosoziale Konflikte - Verdrängtes (Kindheitstraumata, Krieg, Unglück, Naturkatastrophen usw.) - Vorgeburtliche Traumata,

Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie ist eine Form der Psychotherapie. Verhaltenstherapie zielt, im Gegensatz zu humanistisch-erlebnisorientiert-ganzheitlichen Psychotherapieformen, primär auf rationale Bewältigungsverfahren ab. Alle verhaltenstherapeutischen Ansätze gehen davon aus, dass menschliches Verhalten primär auf Konditionierung beruht und erlernt wurde. Psychische Erkrankungen wie z.B. Depression sind auf Fehlkonditionierungen im Rahmen von Lernen zurückzuführen. Wird die Fehlkonditionierung aufgehoben (gelöscht) und durch passende

Wahn

Wahn ist eine inhaltlich falsche Beurteilung der Realität, an der der Betroffene unbeeinflussbar von persönlichen Erfahrungen mit absoluter subjektiver Gewissheit festhält. Die wahnhafte Überzeugung steht im Widerspruch zur Wirklichkeit und zur Überzeugung der Mitmenschen (subjektive Wahngewissheit, Privatwirklichkeit). Sie ist nicht nachvollziehbar, da sie der Wirklichkeit widerspricht. Wahn ist also eine falsche Interpretation einer richtigen Sinneswahrnehmung.

Wahrnehmungsstörung

Eine Wahrnehmungsstörung liegt vor, wenn neuronale Reize, die von Sinnesorganen (z.B. Haut, Augen, Ohren, Nase, Zunge) zum Gehirn geleitet werden, im Gehirn nicht richtig verarbeitet werden. Zu den Wahrnehmungsstörungen gehören: - Illusionen (s. Illusion) - Halluzinationen (s. Halluzination) - Pseudohalluzinationen (s. das Kapitel Halluzination) - Pareidolie (s. das Kapitel Illusion). Wahrnehmungsstörungen können organisch und/oder pychogen

Wechseljahre

Die Wechseljahre (= das Klimakterium) bezeichnet die Jahre der hormonellen Umstellung im Anschluss an die fruchtbare Zeit im Leben eines Menschen. Hormonelle Umstellungen betreffen Männer wie Frauen. Insofern ist das Klimakterium kein frauentypisches Thema. Literatur: – Internet-Lexikon DocCheck Flexikon – Wikipedia   QUELLENNACHWEIS: Text: Wechseljahre, Klimakterium. Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum Stichworte:

Workshop Hypnose

Zur Hinführung zum Thema bieten wir regelmäßig Hypnose-Workshops an (s. aktuell buchbare Termine hier). Ziele der Hypnose-Workshops des Hypnosis Center: - Erstinformation für Neueinsteiger - Weiterführende Information für alle Hypnose-Interessenten - Wertvolles Praxis-Wissen - Visualisierungsübungen, Hypnosetraininig - Demonstrationen - Vertiefung - Erfahrungsaustausch. Unsere Hypnose-Workshops sind für alle Interessierten offen.   QUELLENNACHWEIS: Text: Hypnose-Workshops. Autor: Dr.