stimmungstief

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Depression

Depression ist eine Unterform der affektiven Störungen (s. affektive Störungen; s. ICD-10: F3). Bei der Depression herrschen phasenweise Stimmungstiefs (negative Stimmung und Gedanken), Antriebslosigkeit, mangelndes Interesse, mangelnde Leistungsfähigkeit und mangelndes Selbstwertgefühl vor. Stimmungsschwankungen kommen auch regelmäßig bei gesunden Menschen vor. Depressive Stimmungstiefs sind jedoch beim Erkrankten hinsichtlich Intensität und Dauer deutlicher ausgeprägt als beim gesunden

Erschöpfungssyndrom

Ein Syndrom ist keine diagnostizierbare Erkrankung, sondern ein Bündel typischer Symptome, das bei unterschiedlichen Erkrankungen vorkommen kann. Dieses Symptomenbündel kann unterschiedlichen Erkrankungen zugeordnet werden. So gibt es z.B. das "depressive Syndrom", das "Burnout-Syndrom" (s. Liste der medizinischen Syndrome), das "Autismus-Syndrom" und eben auch das "Erschöpfungssyndrom" (die letzten beiden sind nicht in der Liste der medizinischen

Lichttherapie

Lichttherapie ist ein medizinisch anerkanntes Verfahren zur Behandlung verschiedener Erkrankungen, insbesondere von saisonaler Depression (ICD-10: F32.8 sonstige depressive Episoden). Manche Menschen werden im Winter aufgrund mangelnden Sonnenlichts und des demzufolge fehlenden Vitamin D3 depressiv. In diesem Fall kann es hilfreich sein, das Lichtdefizit zusätzlich durch Licht einer künstlichen Lichtquelle auszugleichen. Merkmale der Lichttherapie: - Dauer

Schlafentzugstherapie

Bei der Behandlung leichterer Depressionen kann Schlafentzugstherapie eine Option sein. Bei totalem Schlafentzug bleibt man die gesamte Nacht, bei partiellem Schlafentzug ab ca. 1 Uhr morgens vollständig wach. Es ist auch kein "kleines Nickerchen" erlaubt. Am Tag nach dem Schlafentzug darf tagsüber nicht geschlafen werden, ansonsten würde dies den Therapieerfolg gefährden. Ungefähr die Hälfte der

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