TIC-Störungen gemäß ICD-10: F95 sind Syndrome, bei denen das vorwiegende Symptom ein Tic ist. Gegenstand von Psychotherapie/Hypnotherapie können nur die Anteile von Tics werden, die psychogen sind.

Merkmale von Tic-Störungen (ICD-10-Online-Dokumentation):
– Ein Tic ist eine unwillkürliche, rasche, wiederholte, nichtrhythmische Bewegung meist umschriebener Muskelgruppen oder eine Lautproduktion, die plötzlich einsetzt und keinem erkennbaren Zweck dient.
– Normalerweise werden Tics als nicht willkürlich beeinflussbar erlebt, sie können jedoch meist für unterschiedlich lange Zeiträume unterdrückt werden.
– Belastungen können Tics verstärken, während des Schlafens verschwinden sie.
– Häufige einfache motorische Tics sind Blinzeln, Kopfwerfen, Schulterzucken und Grimassieren.
– Häufige einfache vokale Tics sind z.B. Räuspern, Bellen, Schnüffeln und Zischen.
– Komplexe Tics sind Sich-selbst-Schlagen sowie Springen und Hüpfen.
– Komplexe vokale Tics sind die Wiederholung bestimmter Wörter und manchmal der Gebrauch sozial unangebrachter, oft obszöner Wörter (Koprolalie) und die Wiederholung eigener Laute oder Wörter (Palilalie).
– Kombinierte vokale und multiple motorische Tics: s. Tourette-Syndrom (ICD-10: F95.2)
– Zwischen 4-15% aller Kinder entwickeln vorübergehende Tics, die nur Tage oder Wochen andauern und von selbst aufhören
– Hauptmanifestationsalter: ca. 7 Jahre
– Ab der Dauer von einem Jahr gelten Tics als chronisch.
– Beginn vor dem 18. Lebensjahr
– KEINE verminderte Lebenserwartung, KEIN geistiger Abbau
– Rein psychische Verursachung.

Mögliche Ursachen und Auslöser für Tics:
– Organische Erkrankungen (Infektion, Vergiftung, Tumor, Hirntraumen, Infarkt u.ä.)
– Genetik (familiäre Häufung)
– Psychogene Erklärungsmodelle
– Traumatisierung
– Stress
– Autoimmunprozesse (gegen Basalganglienzellen)
– Medikamente
Drogen.

Ziele von Hypnotherapie bei Tics:
– Auflösung psychogener Ursachen
– Stressreduktion
– Selbstregulation
– Entlastung
– Stützung
– Ressourcenaufbau.

Häufige Komorbiditäten: ADHS, Zwangsstörung, Angststörung.

Differentialdiagnose: Epilepsie, dissoziative Störungen, Zwangsstörungen, Stereotypien anderer Ursachen.

Nicht-medikamentöse Therapieempfehlungen:
Verhaltenstherapie + zusätzlich Hypnose, z.B. alle 4 Wochen
– Hypnotherapie.

Die Ursachen einer Tic-Störung können ganz oder zum Teil in psychischen Belastungen  und Traumatisierungen liegen. Hypnotherapie ist in der Lage, mittels des Verfahrens der Regression in die belastenden Situationen zurückzugehen. Dadurch können Beschwerden der Tic-Störungen möglicherweise aufgelöst oder gelindert werden.

Nutzen Sie Hypnotherapie insbesondere dann, wenn Sie vermuten, dass die Ursachen Ihrer Beschwerden in psychosozialen Konflikten oder in sonstigen Traumatisierungen liegen.

Hypnotherapie lässt sich bei Tic-Störungen gut mit anderen (auch mit allen kassenfinanzierten) Psychotherapien kombinieren. Machen Sie z.B. eine durchgehende Verhaltenstherapie, und kommen Sie zusätzlich, z.B. alle 4 Wochen, zu uns zur Hypnose!

Bitte lassen Sie vor Aufnahme der Hypnotherapie ärztlich abklären, dass Ihre Beschwerden nicht ausschließlich organisch bedingt sind (s. organische psychische Störungen).

Literatur:
– Internet-Lexikon DocCheck Flexikon
– Wikipedia
IVTS

 


QUELLENNACHWEIS:

Text: TIC-Störungen.
Autor: Dr. Ilona Hündgen, Hypnosis Center München, Integratives Hypnose-Therapiezentrum

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